Museen und Ausstellungen

Haus Salmegg

Direkt am Rhein liegt eines der ältesten Gebäude Rheinfeldens, das Haus Salmegg. Einst Heimat des Stadtmuseums finden heute im ersten Obergeschoss wechselnde Sonderausstellungen des Kulturamts statt.

Das Haus Salmegg wurde 1824/25 von dem Unternehmer Franz Joseph Dietschy als Sommerwohnsitz für seine Ehefrau Anna-Maria gebaut. Im Jahr 1942 ging es in den Besitz der Stadt über, 1988 erwarb es die städtische Wohnungsbaugesellschaft.

Seit 1989 wird das Haus Salmegg als Galerie genutzt. Zudem beherbergte es bis 2017 das Stadtmuseum.

Ausstellungen im Haus Salmegg:

05.05. - 26.08.2018
„Fritz und Arnold Schneider – Wie die Kunst nach Rheinfelden (Baden) kam“, Ausstellung im Rahmen des Projekts "Zeitenwende 1918/19" des Netzwerks Museen  2018/19

Finissage: Sonntag, 02. September, 16 Uhr, mit einem Grußwort von Bürgermeisterin Diana Stöcker

Details zur Ausstellung „Fritz und Arnold Schneider – Wie die Kunst nach Rheinfelden (Baden) kam“

Arnold Schneider: Selbstbildnis von 1923Beginnend im deutschen Kaiserreich folgt die Ausstellung den in ihren Werken hinterlassenen Spuren der Künstler Fritz und Arnold Schneider. 

In Metz, der Garnisons- und Bezirkshauptstadt des Reichslands Elsass-Lothringen, erhielt der Kunst- und Kirchenmaler Fritz Schneider öffentliche Aufträge als Künstler, arbeitete als Bühnenbildner am Stadttheater und gestaltete eigene Werke. In Folge des 1. Weltkrieges musste er 1921 zusammen mit seiner Familie Lothringen in Richtung Deutschland verlassen.

In dem kleinen badischen Ort Dinglingen in der Nähe von Lahr absolvierte sein Sohn Arnold eine Holzbildhauerlehre. Danach fanden die Schneiders in der Industriestadt Rheinfelden (Baden) wieder ein neues Zuhause. Hier machte sich Fritz Schneider mit der Eröffnung eines Malergeschäftes selbstständig, und gleichzeitig setzte er sein künstlerisches Schaffen fort. Arnold Schneider konnte in Rheinfelden (Baden) zum Künstler, Bildhauer und Graphiker heranreifen.

Die Ausstellung dokumentiert beispielsweise, wie noch heute Wandgemälde und Brunnenfiguren im öffentlichen Raum an sein Schaffen erinnern, und wie sehr er zudem der Rheinfelder Fasnacht seinen Stempel aufdrückte.  

Alle Werke, die von Arnold und seinem Vater Fritz Schneider gezeigt werden, stammen aus Privatbesitz.