Rheinuferrundweg extended

Maßnahmen in Rheinfelden (Baden)

In Rheinfelden (Baden) sind zwei Maßnahmen zum Rheinuferrundweg extended vorgesehen:

Rheinuferrundweg-Karte mit Lupe auf Rheinfelden (Baden)

Sunnebuggele

Das „Sunnebuggele“ – früher landwirtschaftlich genutzte Wiese und beliebter Treffpunkt der Rheinfelder Bevölkerung, heute Niemandsland – liegt in der Nähe des Mündungsbereiches des Dürrenbachs in den Rhein, am sogenannten „Höllhooge“. Mit den Jahren ist das ursprünglich offene Plateau mit Blick auf den Rhein verbuscht und mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Der Zugang vom Rheinuferrundweg her ist zugewachsen und schlecht begehbar.

Durch Auflichtung und Förderung von Lichtbaumarten wie Eiche und Linde, die Verbesserung der Zugänglichkeit und die Schaffung eines lichten Hains soll das Sunnebuggele wieder zu einem Aussichtspunkt mit Sitzgelegenheiten und offenem Blick auf die Schweizer Schwesterstadt werden. Die Verbindung zwischen dem Rheinuferrundweg und dem Aussichtsplateau wird über Treppenstufen erschlossen.

  • Spatenstich: November 2019
  • Einweihung: September 2020

Kanustation

Nachdem ein ehemaliger Schwimmpontons als Ein- und Ausstiegshilfe für Wasserwanderer zurückgebaut worden ist, soll eine neue Kanustation in Form einer "schwimmenden Rampe" installiert werden. Somit kann die neue Station unabhängig von den wechselnden Wasserständen des Rheins genutzt werden. Ein Betrieb als öffentliche Kanustation erweitert die wassertouristische Infrastruktur und stärkt das Vermarktungspotenzial am Hochrhein.

Es wird ein landschaftlich angepasster, mit vertretbarem finanziellen Aufwand realisierbarer längsgerichteter Schwimmsteg in Form einer Rampe geplant, der von den wechselnden Wasserständen des Rheins unabhängig ist.

Die neue Kanustation leistet einen erheblichen Beitrag zur Förderung der „kleinformatigen Schifffahrt“ im Wassersport. Die Erlebbarkeit einerseits der ruhigen Stauwasserflächen im Oberwasser der Kraftwerke Rheinfelden und Riburg, anderseits der bewegten Unterwasserstrecken wird durch die Übersetzstellen an den beiden Kraftwerken gewährleistet. Das ermöglicht das durchgängige Befahren der Rheinstrecke im Einzugsgebiet.

  • Projektbeginn: Frühjahr 2020
  • Einweihung: voraussichtlich Mitte Mai 2020

Das Projekt "Rheinuferrundweg" wird zu 70 Prozent von der Interreg gefördert.