Modellprojekt

Ressourcenschutz-Scouts

Gemeinsam mit der Energieagentur Lörrach-Waldshut und der Volkshochschule Rheinfelden rief die Stadt Rheinfelden (Baden) im Herbst 2018 für Geflüchtete das Modellprojekt „Ressourcenschutz im Alltag“ ins Leben.

Rund 20 Interessierte nahmen an dem Projekt teil und wurden unter anderem in einem sparsamen Umgang mit Energie oder in der Thematik der Mülltrennung geschult. Zehn von ihnen ließen sich dann in einem zweiten Schritt zu „Ressourcenschutz-Scouts“ ausbilden.

Sie werden in Zukunft im Auftrag des städtischen Integrationsmanagements Beratungsgespräche bei geflüchteten Familien in deren Landessprache (arabisch, kurdisch, persisch) oder in englisch oder deutsch führen. Die Beratungstermine werden vom städtischen Integrationsmanagement koordiniert und begleitet.

Zudem ist in regelmäßigen Abständen ein Erfahrungsaustausch der zehn „Ressourcenschutz-Scouts“, die eine kleine Aufwandsentschädigung für ihre Beratung erhalten, geplant.

Mit dem Projekt übernimmt die Stadt Rheinfelden im Landkreis Lörrach eine Vorreiterrolle. Die entwickelten Unterrichtsmaterialien und die Erfahrungen sollen langfristig auch anderen, interessierten Kommunen und Gemeinden im Landkreis sowie via open source zur Verfügung gestellt werden.
 
Das Projekt wird gefördert durch Mittel aus dem Programm „Integration von Migranten im Landkreis Lörrach“ des Landkreises und dem Programm „Qualifiziert.Engagiert“ des Landes Baden-Württemberg.



Radiobeitrag "Rheinfelden bildet Flüchtlinge zu Ressourcen-Scouts aus"
(SWR Aktuell Baden-Württemberg / Südbaden
| Laura Könsler | 24. April 2019)