Naturdenkmale

Naturdenkmale sind durch ihre Eigenart, Seltenheit oder landschaftstypischen Kennzeichnung geschützt. Dabei kann es sich sowohl um Einzelobjekte als auch um Flächen von geringer Größe (bis zu fünf Hektar) handeln.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über alle Naturdenkmale in Rheinfelden (Baden) nach Paragraph 31 des Baden-Württembergischen Naturschutzgesetzes:
Die Feuchtwiese befindet sich südöstlich des Naturschutzgebietes Buhrenboden in einer Talmulde. Sie wird durch einen kleinen Wiesenbach und Hangzugwasser versorgt. Im Osten grenzt sie an den von Schilf umgebenden Schlossweiher.
Das Naturdenkmal befindet sich am westlichen Unterhang des Eichbergs. Der Trespen-Halbtrockenrasen grenzt im östlichen, oberen Hangbereich an einen frischen Eichen-Hainbuchenwald mit zahlreichen Frischezeigern in der Krautschicht.
In der Mitte der ehemaligen Materialentnahmestelle befindet sich ein schilfumstandenes Biotop. Einen weiteren wertvollen Lebensraum stellt ein Halbtrockenrasen am nördlichen Grubenrand dar. Am südlichen Rand befinden sich Pfeifengrasbestände.
Das Feuchtgebiet grenzt südwestlich an den Sportplatz von Niedereichsel an. Der Waidbach beziehungsweise das Hangzugwasser der südöstlich anschließenden Erhebung versorgen die von Großseggen geprägte Fläche mit Wasser.
Das Wasser der Karstquelle Linsenbachquelle wird in einem circa vier mal vier Meter großen Quellbereich angestaut. Der Wasserstand kann über zwei Abflüsse reguliert werden.
Bei den extensiv genutzten Wiesen des Linsentals handelt es sich um trockene Glatthaferwiesen. An kleineren Geländestufen sind vereinzelt Sträucher und Obstbäume vorhanden.
Der Hohlweg befindet sich nördlich von Nollingen in einem Kalkbuchenmischwald. Die Böschung ist mit hohen Bäumen bestanden und wird von einem Liguster-Schlehengebüsch gesäumt.
Das Moosloch liegt südlich von Nordschwaben im Waldgebiet Dornach. Die wassergefüllte Doline ist zum Teil mit Verlandungsvegetation bedeckt auf der sich ein Schwarzerlenbruchwald-Kern gebildet hat.
Der schmale Wiesengraben befindet sich inmitten intensiv genutztem Gelände und zeichnet sich durch eine artenreiche Ufervegetation (Aufrechter Igelkolben, Bachbunge, Zottiges Weideröschen, Sumpfsegge und andere) aus. Der Sandgrubengraben stellt daher insbesondere für die Libellenfauna einen wertvollen Lebensraum dar. Der obere Bereich ist daher Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Dinkelberg.
Die ehemalige Streuwiese wird von Seggen, Binsen und Hochstauden geprägt. Mädesüß, Waldsimse und Riesenschachtelhalm sind neben Großseggen und Binsen Aspekt bildend.
Die von zahlreichen weiteren Dolinen umgebene Einsturzdoline Teufelsloch zeichnet sich durch seine besondere Länge (200 Meter) und Tiefe (75 Meter) aus und stellt daher eine geologische Besonderheit dar.
Das Biotop liegt an einem Südhang. Es wird überwiegend von einer Streuobstwiese geprägt, die im oberen Bereich an einen Gehölzstreifen grenzt und durch Schafbeweidung offen gehalten wird. Im Süden läuft das Gelände flach aus.
Das Biotop liegt auf einem zunächst steil ansteigenden, nach oben hin flacher werdenden Südosthang. Der Halbtrockenrasen bildet an einigen Stellen Übergänge zur trockenen Glatthaferwiese.
Von Erlen beschattet fällt das Wasser des Warmbachs an seiner Mündung über zwei Sinterstufen circa vier Meter tief in den Rhein.
Das Naturdenkmal liegt an der K 6336 nordöstlich von Unterminseln. Es setzt sich aus Halbtrockenrassen sowie einem artenreichen Waldmantel und dem daran anschließenden Buchenmischwald zusammen.
Das Naturdenkmal wird durch Halbtrockenrasen und trockenen Glatthaferwiesen geprägt und mit zahlreichen Gehölzen und Gebüschstreifen zersetzt.
Die durch Verkarstung entstandene Tschamberhöhle liegt westlich von Riedmatt direkt oberhalb des Rheins. Sie wird von einem unterirdischen Bach von Norden nach Süden durchflossen und ihr Eingang zeichnet sich durch kleinere Tropfstein- und Sinterbildungen aus.