Engagierte Stadt

Bürgerschaftliches Engagement ist ein wichtiger Grundpfeiler des Gemeinwesens. Deshalb möchte die Stadt Rheinfelden (Baden) mit der Teilnahme am bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ diesen Bereich mit Blick auf die Zukunft stärken.

Bei dem Projektantrag „Rheinfelder Initiative fürs Ehrenamt“ stehen die Förderung der Anerkennungskultur, der Ausbau der Netzwerke und die Gewinnung von Ehrenamtlichen im Vordergrund.

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit fünf Stiftungen getragene Programm will das bürgerschaftliche Engagement stärken. Dabei geht es nicht um die Finanzierung von Einzelprojekten, sondern um die Förderung des gemeinsamen Wirkens unterschiedlicher Akteure vor Ort.

In Rheinfelden (Baden) gibt es bereits ein breites bürgerschaftliches Engagement. Deshalb soll im Zuge des Programms die Bedeutung des Ehrenamtes für unsere Stadt und Gesellschaft herausgearbeitet und – um dieses weiter zu entwickeln –die bestehenden Stärken und Schwächen analysiert werden.

Engagement verbindet Generationen, Engagementvelo und Ehrenamt digital sind die Themen der engagierten Stadt Rheinfelden (Baden)


Bereits zum dritten Mal fand Ende letzten Jahres die Planungswerkstatt der engagierten Stadt Rheinfelden (Baden) statt. Sie ist inzwischen ein bewährtes Format: Interessierte, engagierte Bürger finden sich in Arbeitsgruppen ein, sammeln kreativ Ideen, diskutieren kontrovers, entwickeln Maßnahmen und setzen diese im Laufe der nächsten Monate um. Die Ergebnisse sollen auch in diesem Jahr wieder während der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements im September präsentiert werden.

Es lohnt sich, schon jetzt einen Blick auf den aktuellen Stand zu werfen:

Die beiden getrennt begonnenen Gruppen „Junges Engagement: Wie sieht Engagement aus, auf das Jugendliche Lust haben?“ und „Senior Experten - Profis im Ruhestand: Wie können Rheinfelder*innen der Generation 60+ wertvolle Lebens- und Berufserfahrung ehrenamtlich weitergeben?“ haben sich inzwischen zusammengeschlossen:
"Wir planen, eine Ehrenamtskampagne in den lokalen Medien zu initiieren, um zu zeigen, wie junge Menschen sich engagieren, gerne im Tandem Jung und Senior. Wir möchten Generationen zusammenbringen, um voneinander zu lernen, vielleicht in einem Speed-Dating zur Ausbildung mit praktischen Elementen oder einer generationenübergreifenden Digital-Werkstatt." erklären die Moderatoren Christine Tortomasi und Günther Schmidt.

Zur Gruppe „Engagementvelo - Hingucker auf zwei Rädern“ kommentiert Dragan Stanojevic: "Wir möchten ein werbewirksames Lastenfahrrad gestalten, dass von Engagierten im Ehrenamt genutzt werden kann. Zurzeit fahren wir verschiedene Modelle Probe, sammeln Fördergelder und haben einen Namenswettbewerb ausgeschrieben. Weiterhin muss noch ein Leihkonzept erarbeitet und ein paar rechtliche Dinge bedacht werden."

Mit der Frage „Ehrenamt Digital: Wie soll eine digitale Anwendung, die Ehrenamtliche in Rheinfelden vernetzt, aussehen?“ beschäftigt sich die Arbeitsgruppe von Stefanie Franosz: „Unsere App soll sowohl Engagierte untereinander, Vereine, Gruppen, als auch Menschen, die auf der Suche nach einer Engagementmöglichkeit sind, verbinden. Wir wissen, was unsere App können soll, sind an den Knackpunkten ‚Datenschutz‘, ‚Fördergelder‘ und ‚Nutzungsbedingungen‘ dran und testen gerade unseren Favoriten ‚nebenan.de‘."

Wir laden alle ganz herzlich ein, die Arbeitsgruppen zu unterstützen und beim nächsten Treffen im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstr. 6 am Mittwoch 15. Mai 2019 um 18 Uhr dabei zu sein.