Neubau

Zentrales Feuerwehrgerätehaus

Historisch gewachsen gibt es in Rheinfelden vier Teilortwehren: Rheinfelden, Karsau, Nollingen und Warmbach. Jede dieser Feuerwehrabteilungen hat ein eigenes Gerätehaus, eigene Ausrüstung und eigene Fahrzeuge.

Diese historisch gewachsenen Strukturen wurden im Rahmen einer Feuerwehrbedarfsplanung auf den Prüfstand gestellt, zumal die einzelnen Gerätehäuser in die Jahre gekommen sind und funktionale Mängel aufweisen.

Abteilung Stadt

Eine umfassende Analyse durch die Feuerwehr, kam zu dem Ergebnis, dass die bestehenden Feuerwehrabteilungen zu einer Abteilung (Abteilung Stadt) zusammengefasst werden sollen und dass für die dann vereinten „vier Teilortwehren“ an geeigneter Stelle ein zentrales Feuerwehrgerätehaus gebaut werden soll.

Zentraler Standort

Aus einsatztechnischen Gesichtspunkten wurde als Standort das Gebiet nördlich der Römerstraße gewählt. Dieser Standort sichert eine optimale Erschließung großer Teile des Stadtgebietes und ermöglich darüber hinaus ein Ein- und Ausrücken in alle Himmelsrichtungen.
 
Die Alarmausfahrt ist über den Kreisel B316, der noch entsprechend erweitert werden muss, geplant, die Zufahrt über die Römerstraße. Hier soll auch eine Notausfahrt das Ausrücken gewährleisten für den Fall, dass der Äußere Ring oder die Müßmattstraße selbst blockiert sein sollten.

Wettbewerb

Nachdem das Raumprogramm gemeinsam mit der Feuerwehr erarbeitet wurde, schrieb die Stadt einen Wettbewerb aus. Ziel ist es, nicht nur die funktionalen Anforderungen der Feuerwehr zu erfüllen, sondern auch ein modernes, repräsentatives Gebäude zu errichten. Mit dem Gebäude will die Stadt optimale Voraussetzungen für ihre Freiwillige Feuerwehr schaffen.
 
Aktuell müssen beispielsweise nach Einsätzen noch mehrere Standorte angefahren werden, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen: Wegen des Atemschutzes müssen die Fahrzeuge zum Rheinfelder Gerätehaus, wegen der Schläuche nach Nollingen und zum Tanken zum städtischen Bauhof. Mit dem Bau des zentralen Feuerwehrgerätehauses ist dies künftig an einem Ort möglich. Auch die Sicherung der Tagesrufbereitschaft wird durch den zentralen Standort erleichtert.

Zeitplan

30. November 2018: Auslobung des Wettbewerbs
27. Juni 2019: Entscheidung des Preisgerichts zum Architektenwettbewerb
01. Juli 2019 – 14. Juli 2019: Präsentation der Wettbewerbsergebnisse in der Rathausgalerie