Eigenbetriebe und Beteiligung

Städtische Wohnungsbaugesellschaft

Seit über 60 Jahren ist die Städtische Wohnbaugesellschaft das führende Wohnungsunternehmen in Rheinfelden (Baden). Die Stadt Rheinfelden (Baden) hält an der Wohnbaugesellschaft Anteile in Höhe von 90 Prozent und ist damit, neben der Sparkasse Lörrach–Rheinfelden, Hauptgesellschafter der städtischen Wohnbau.

Die städtische Wohnbaugesellschaft betreut etwa 3.500 Objekte, davon rund 1.900 eigene Wohnungen, 900 Garagen und Stellplätze sowie einige andere Objekte –  darunter einen Kindergarten, eine Sozialstation, das Haus Salmegg, ein Jugendhaus, eine Tagespflege und ein Restaurant.

Neben der Schaffung von Wohnraum ist die Modernisierung des Wohnungsbestands eine wichtige Aufgabe. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Maßnahmen, die der Energieeinsparung dienen.

Mit knapp 100 Wohnungen ist die städtische Wohnbau einer der größten Anbieter für betreutes Wohnen in der Stadt und trägt damit der demografischen Entwicklung Rechnung.

In vielen Projekten arbeitet die Wohnbau Hand in Hand mit der Stadt.

Römerstraße

Nach der gelungenen Nachverdichtung in der Goethestraße will die städtische Wohnbau nun auch im Gebiet südlich der Römerstraße nachverdichten und so neuen Wohnraum schaffen.

Geplant sind zwei achtgeschossige Punkthäuser sowie weitere Gebäude, unter anderem Reihenhäuser und eventuell ein Kindergarten. Insgesamt sollen 150 bis 200 neue Wohnungen entstehen.

Betreutes Wohnen

In der Müßmattstraße sowie im Wohnpark Carl-Fürstenberg bietet die Wohnbau Rheinfelden bereits seniorengerechtes Wohnen. Auf der verfügbaren Teilfläche neben dem Bürgerheim sollen frei ein oder mehrere Gebäude als Miet- oder Eigentumswohnungsbau errichtet werden. Das Projekt als Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ würde circa 60 bis 80 Wohneinheiten, Gemeinschaftseinrichtungen und Nutzflächen für ergänzende Dienstleistungen beinhalten.

Nollinger Straße 50/52

Im Zuge einer Generalsanierung erhält das 1954 erbaute Gebäude neue Wohnraumfester mit Rollläden, neue Treppenhausfenster und Treppenhaustüren, eine Dach-, Fassaden- und Kellerdeckendämmung sowie eine neue Dachabdeckung. Zur Vermeidung von Wärmebrücken werden die alten Balkone abgetrennt und neue, breitere Balkone angebaut. Eine neue zentrale Heizungsanlage mit solarer Unterstützung löst die bestehenden Einzelgasthermen ab. Durch den Dachgeschossausbau entsteht neuer Wohnraum von etwa 150 Quadratmetern. Im Erdgeschoss wird der Nollinger Büchertausch ein neues Zuhause finden.

Integratives Wohnen

Mit dem Integrativen Wohnen in der Werderstraße realisierte die städtische Wohnbau als Partner der Stadt als eine der ersten Kommunen im Landkreis eine adäquate Anschlussunterbringung für Geflüchtete und zugleich Wohnraum für von Obdachlosigkeit bedrohte Personen.