Rheinfelden auf dem Weg zur Smart City

Rheinfelden 4.0

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft betrifft nahezu alle Lebensbereiche. Sie birgt Annehmlichkeiten und Chancen, aber auch Risiken und Herausforderungen.

Die Stadt Rheinfelden (Baden) möchten sich dieser Herausforderung stellen und gemeinsam mit ihren Bürgern, der Verwaltung, den politischen Gremien und Fachleuten eine digitale Agenda erarbeiten.

Eine Zusammenfassung der bisherigen Schritte finden Sie nachfolgend.

Bisheriger Projektablauf (Stand: April 2019)

I. Information und Beschluss im Hauptausschuss sowie Gemeinderat im September 2018


II. Beteiligungsphase

Der Stadtverwaltung war es ein Anliegen, in diesem Beteiligungsprozess zuerst die Bürger der Stadt zu Wort kommen zu lassen, um den Dienstleistungsgedanken voran zu tragen. Zeitgleich wurden auch die Ideen der Mitarbeiter eingeholt. In einem zweiten Schritt fand ein Workshop mit den Entscheidungsträgern der Stadt statt, bestehend aus Verwaltungsleitung, Vertretern aus dem Gemeinderat, Amtsleitern sowie weiteren Mitarbeitern der Stadt, bei dem mit externer Unterstützung eng mit dem Kooperationspartner DHBW Lörrach und dem Rechenzentrum ITEOS zusammengearbeitet wurde. Ebenfalls wurden die Ideen der Jugendlichen innerhalb des 8er Rats berücksichtigt und flossen in eine Maßnahmentabelle der Stadt Rheinfelden (Baden) mit ein.

Weitere Maßnahmen im Überblick:
  • Bürgerbeteiligung sowie Beteiligung der städtischen Mitarbeiter „Rheinfelden auf dem Weg zur Smart City. Wir suchen Ihre Idee für eine digitale Stadt.“ im Oktober 2018
  • Workshop mit der Verwaltungsleitung, den Amtsleitern, Vertretern aus dem Gemeinderat sowie weiteren Vertretern der Verwaltung, ITEOS und der DHBW Lörrach im November 2018
  • Berücksichtigung der Ideen aus dem 8er Rat im November/Dezember 2018

Ergebnis:
  • Tabelle mit circa 80 Maßnahmen.

III. Erstes Lenkungsgruppentreffen am 14.02.2019

Zum 14.02.19 tagte erstmals die Lenkungsgruppe, bestehend aus der Verwaltungsleitung, der DHBW Lörrach, den Digitallotsen sowie den Vertretern der einzelnen Fraktionen. Im ersten Lenkungsgruppentreffen wurde das digitale Leitbild der Stadt, die sog. „Digitale Agenda“ behandelt. Des Weiteren wurden die Projektorganisation wie auch die Ergebnisse aus den Beteiligungsphasen vorgestellt. Die Ergebnisse wurden zudem in sieben Handlungsfelder unterteilt. Die Projektgruppe erhielt den Auftrag, die ersten Maßnahmen anhand einer Bewertungsmatrix zu identifizieren.

Im Überblick:
  • Vorstellung der Handlungsfelder:
    1. Bauen & Stadtentwicklung
    2. Digitales Rathaus sicher gestalten
    3. Wirtschaft & Tourismus
    4. Kommunikation & Beteiligung
    5. Mobilität & ökologisches Handeln
    6. Bildung & Technologie
    7. Klima & Energie
  • Erarbeiten eines Digitalen Leitbildes für die Stadt
  • Auftrag der Lenkungsgruppe: Erstellen einer Bewertungsmatrix zum Identifizieren der ersten Maßnahmen, die nun umgesetzt werden sollen

IV. Ausbildung zum kommunalen Digitallotsen

Für die weitere Umsetzung benötigt es qualifizierte Mitarbeiter, so dass sich die Stadt Rheinfelden (Baden) dafür eingesetzt hat, dass drei städtische Mitarbeiter zu kommunalen Digitallotsen ausgebildet worden sind. Die Qualifizierungsmaßnahme wurde zudem vom Land gefördert. Seit dem 01.01.2019 ist Frau Nicole Ziaja für alle Fragen der Digitalisierung der erste Ansprechpartner.

V. Erste Ergebnisse

Die Digitalisierung ist ein sich stets wandelnder und weiterentwickelnder Prozess, was die Stadt Rheinfelden (Baden) schon früh erkannt hat. Bereits vor Erstellung der Digitalen Agenda wurden erste Digitalisierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt beziehungsweise bereits angegangen.

Darunter beispielsweise:
  • Onlinebewerbermodul: Seit einem Jahr können potentielle Bewerber Ihre Bewerbung online der Stadt zukommen lassen. Dies schafft sowohl für den Bewerber wie auch für die Stadtverwaltung deutlich effizientere Prozesse.
  • Mit dem Relaunch der Homepage im August 2018 ist auch das neue Karriereportal online gegangen. Hier können sich Interessenten rund um die Themen Stellenangebote, Ausbildung, Studium, Freiwilligendienste usw. informieren.
  • Die elektronische, also papierlose Akte wird nun Schritt für Schritt eingeführt. Beginnend in der Ausländerbehörde.
Die erarbeiteten Maßnahmen aus den Beteiligungsprozessen sollen nun in einem nächsten Schritt anhand der Bewertungsmatrix evaluiert und nacheinander umgesetzt werden.

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