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Ausbau der A 98

Die Bundesautobahn A 98 existiert derzeit nur in vier Teilstücken mit einer Länge von insgesamt 44,5 Kilometern. Sie ist die einzige neue Autobahn, die derzeit in Baden-Württemberg gebaut wird. Sie verblieb auch 2015/16 im neu aufgelegten Bundesverkehrswegeplan 2030 im Vordringlichen Bedarf.

Aktuell verläuft die A 98 vom Autobahndreieck Weil am Rhein bis zum Autobahndreieck Hochrhein (A 861), von Murg nach Hauenstein, von Waldshut-Tiengen nach Lauchringen sowie zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Stockach-Ost. Die restlichen Teilstücke zwischen Rheinfelden und Tiengen sind im Bau oder in Planung.

Der Autobahnabschnitt fünf befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Rheinfelden (Gemarkung Karsau und Minseln) und der Gemeinde Schwörstadt und führt von der bereits planfestgestellten Anschlussstelle Rheinfelden-Karsau als sogenannte Bergtrasse nach Osten auf den Dinkelberg. Der Abschnitt endet nördlich von Schwörstadt (westlich des Wolfsgrabens) - vorläufig ohne Anschluss an das weitere Straßennetz.

Planfeststellungsverfahren des Neubauabschnittes A 98.5 zwischen Rheinfelden- Karsau und Schwörstadt

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat Anfang November 2017 das Planfeststellungsverfahren für den fünften Abschnitt der A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt eingeleitet. Die Planunterlagen für das Bauvorhaben lagen anschließend einen Monat lang öffentlich bei der Stadtverwaltung Rheinfelden aus. Einwendungen gegen das Vorhaben konnten bis Anfang Februar beim Regierungspräsidium Freiburg eingereicht werden. 

Auch die Stadt Rheinfelden hat die Unterlagen unter Berücksichtigung verschiedener, zuvor in Auftrag gegebener Gutachten (siehe rechts) geprüft und eine Stellungnahme nach Freiburg gesandt.

Darin stimmt die Stadt dem Weiterbau der A 98 grundsätzlich zu. Allerdings fordert sie zum Schutz der Ortsteile Karsau und Minseln und zum Schutz des Landschaftsbildes im Naturraum Dinkelberg sowie der dortigen Arten und Biotope, die Überführung der Kreisstraße K 6336 sowie die Überführung der Nordschwabenstraße durch ein Tunnelbauwerk/Überdeckelung mit einer Länge von 390 Metern zu ersetzen und durch Sicht- und Lärmschutzmaßnahmen im Bereich „Letten“ zu ergänzen.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie rechts zum Herunterladen.

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