Soziale Stadt Rheinfelden

Die „Soziale Stadt Rheinfelden“ ist ein Programm der Stadt Rheinfelden (Baden) für nicht investive Maßnahmen in Sanierungsgebieten (Kernstadt mit Stadtmitte-Ost und West, Herten) oder ihnen angrenzenden Gebieten (z. B. Oberrheinfelden, Warmbach, Fécampring).

Es wurde von der Stadtverwaltung und dem  Sozialausschuss des Gemeinderats mit der Vorlage und den Beschlüsse vom 30.09.2014 und 03.03.2015 aufgelegt und steht in der Nachfolge der Förderprogramme LOS und Modellvorhaben in Rheinfelden.

Das Programm wird finanziert durch die Kommune. Eine Drittmittelfinanzierung über Ministerien, Körperschaften und Stiftungen wird angestrebt. Deren Fördervorschriften müssen ggfs. bei der Durchführung Berücksichtigung finden.

Die Einzelprojekte „Quartiersmanagement“, „Freiwilligenagentur“, „Anlaufstelle Migration“, „Integrationslotsen“ und „Beratungscafé für Migrantinnen und Migranten" sowie die Möglichkeit von Projekten im Quartiersfond bis maximal 1.000€  wurden vom Sozialausschuss der Stadt Rheinfelden (Baden) am 30.09.2014 bewilligt und können mit der Freigabe des Haushalts durch die zuständigen Aufsichtsbehörden umgesetzt werden.

Die übergeordnete Zielsetzung für das Programm der Sozialen Stadt in Rheinfelden beinhaltet  folgende Schwerpunkte:
  • Stärkung/Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements
  • Integration von Migrantinnen und Migranten
  • Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Aufgreifen und bearbeiten aktueller gesellschaftlicher Themen
  • Wohnumfeldverbesserung durch Projekt- und Quartiersarbeit
  • Bürgerbeteiligung
  • Erhalt und weitere Nutzung der bisher aufgebauten Netzwerke
  • Stärkung der sozialen Infrastruktur
  • Sicherheit im öffentlichen Raum

Neben der Koordinierungsstelle, die sich aus der Stadtverwaltung und dem Quartiersmanagement zusammensetzt, wurde ein Begleitausschuss mit Beteiligung der Bewohner eingerichtet. Dieser soll den Prozess begleiten und dabei helfen, langfristige Ziele und strategische Ausrichtungen festzulegen.

Folgende Angebote und Projekte werden im Sanierungsgebiet durchgeführt:
  • Quartiersmanagement der Sozialen Stadt
  • Freiwilligenagentur
  • Beratungsangebot mit Anlaufstelle für Migranten
  • Integrationslotsen
  • Quartiersfonds (MiniMax-Projekte)

Für die Projekte im Quartiersfonds können bei der Koordinierungsstelle Projektanträge bis maximal 1.000 Euro gestellt werden. Die Projekte müssen einen Bezug zum Programmgebiet, der Kernstadt, haben und in den nachfolgenden Handlungsfeldern angesiedelt sein:
  • Bildung/Schule/Inklusion/Soziales/Kultur/Sport
  • Lokale Ökonomie/Arbeit und Beschäftigung
  • Wohnen/Wohnumfeld/Ökologie/Gesundheit
  • Sicherheit im öffentlichen Raum
  • Integration von Migranten
Die finanziellen Mittel zur Umsetzung werden von der Stadt Rheinfelden (Baden) bereitgestellt.

Einen Antrag auf Projektförderung konnten juristische Personen, Vereine und Gesellschaften stellen. Privatpersonen und Initiativen konnten ebenfalls Projektträger sein. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte aus dem Leitfaden zur Antragsstellung, Durchführung und Abrechnung der Projekte und dem Projektantragsformular.

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