Freytag, Louisa
Klimaschutzmanagerin, Leitung Stabsstelle Klima
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Die zunehmenden Hitzeperioden in den Sommermonaten sorgen nicht nur für glühenden Asphalt, sondern auch allgemein für eine sich mit den Sonnenstunden aufheizende Rheinfelder Innenstadt.
Durch den Klimawandel werden diese hohen Temperaturen weiter verstärkt und treten intensiver auf. Das stellt viele Pflanzen in der Stadt vor Herausforderungen, da nicht alle die anhaltende Hitze gut vertragen.
Deshalb stellt die Stadt in den Sommermonaten zusätzliche Pflanzkisten mit klimaangepassten und artenfreundlichen Pflanzen im öffentlichen Raum auf. Diese tragen dazu bei, das Stadtklima zu verbessern, indem sie für mehr Grün sorgen und die aufgeheizten Flächen etwas abkühlen.
Gleichzeitig verschönern sie das Stadtbild und schaffen kleine, angenehme Aufenthaltsorte für die Menschen. Die Auswahl der Pflanzen wird dabei gezielt auf hitzeresistente Arten abgestimmt, sodass sie den hohen Temperaturen besser standhalten können und auch in trockenen Phasen gedeihen.
Weitere neue Klima-Pflanzkisten verschönern in der neuen Freiluft-Saison die Rheinfelder Innenstadt und leisten einen Beitrag zur Begrünung und Beschattung. Darüber hinaus bieten sie weitere Sitzmöglichkeiten in der Fußgängerzone.
Gebaut wurden die Holzkisten auf Initiative des Klimaschutzmanagements von den Technischen Diensten der Stadt. Sie sind etwa einen Meter hoch, 90 Zentimeter breit und 1,20 Meter lang und werden mit insekten- und artenfreundlichen Pflanzen, die gut mit Hitze klar kommen, sowie jungen Bäumen bepflanzt (siehe Liste oben).
Die Pflege erfolgt in Patenschaft mit verschiedenen Institutionen und Unternehmen. Zudem gilt ein großer Dank allen Sponsoren, die anhand eines Schildes an der Pflanzkiste ersichtlich sind.
Die ersten Klima-Pflanzkisten wurden 2025 im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der Stadtgärtnerei, der Technischen Dienste, der Klimaschutzmanagerin sowie der Abteilung Stadtgrün & Umwelt ins Leben gerufen.
Insgesamt wurden vier „kleinen Hochbeete mit Sitzgelegenheit“ in der Innenstadt aufgestellt. Mit der klimagerechten Bepflanzung wollten die Initiatoren Anregungen für eine klimagerechte, insektenfreundliche Bepflanzung geben. Mit Hilfe von QR Codes, die an den Kisten angebracht waren, konnten sich Interessierte über die jeweiligen Pflanzen sowie deren Vorzüge und Nutzen informieren.
In der neuen Freiluft-Saison werden die Pflanzkisten der "ersten Generation" an verschiedenen öffentlichen Orten wie beispielsweise auf Schulhöfen einen angemessenen Platz finden.
Klimaschutzmanagerin, Leitung Stabsstelle Klima
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Klimaanpassungsmanagment
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