Klimaschutzpreis

Die Stadt Rheinfelden (Baden) will bis 2040 klimaneutral sein. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, setzt sie auf die Bündelung aller Kräfte und verschiedene Maßnahmen.

Der regelmäßig ausgelobte Klimaschutzpreis soll in der Bevölkerung einen breiten Anreiz zum Mitmachen und Mitdenken schaffen. Erstmalig wurde der Klimaschutzpreis 2023 ausgelobt. 

Der zweite Klimaschutzpreis fand in Form eines Foto- und Kunstwettbewerbs statt. Unter dem Motto „Du & das Klima“ konnten Personen, die in Rheinfelden leben, arbeiten oder eine Ausbildung machen, Fotos und Kunstwerke mit einem persönlichen Bezug zum Thema Klimawandel einreichen. Auch Schulklassen waren aufgerufen, sich zu beteiligen. Insgesamt nahmen 15 Einzelpersonen sowie acht Schulklassen an dem Wettbewerb teil. Alle Arbeiten wurden vom 23. März bis zum 22. April 2026 in der Rathausgalerie ausgestellt. 

In der Kategorie Einzelpreise vergab die Jury zwei erste Plätze (jeweils 400 Euro)  sowie einen dritten Platz (300 Euro). Den dritten Platz belegte Dominik Wettstein mit einer Fotografie zum Thema Beschattung.

Zwei erste Preise gingen an die AG Nachhaltigkeit des St. Josefshauses Herten mit Marco Steiner, Stefanie Bläsi und Markus Spies sowie an Sabine Dubowy. Die Gruppe zeigt in ihrer Arbeit, wie Pflanzen selbst unter widrigen Bedingungen ihren Weg durch Beton finden. Ein starkes Bild für das Spannungsfeld zwischen menschlicher Infrastruktur und der Natur. Sabine Dubowy wählte einen anderen Zugang: Ihr Bild mit Zebras spielt pointiert mit der Idee, dass sich durch den Klimawandel Tierarten aus wärmeren Regionen künftig auch bei uns ansiedeln könnten.

Bei den Schulklassen sicherte sich die Klasse 3a der Scheffelschule Herten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Pia Priebe (350 Euro) den ersten Preis. Ausgangspunkt war die Frage: „Was kann ich gegen den Klimawandel tun?“ Die Antwort der Kinder: öfter das Fahrrad nutzen statt das Auto. Daraus entstand ein Mobile aus einer Fahrradfelge, ergänzt durch persönliche ökologische Fußabdrücke und weitere Ideen für mehr Klimaschutz im Alltag. Die Jury lobte die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und den individuellen Bezug durch die persönlichen Fußabdrücke.

Den zweiten Platz (250 Euro) belegte die Lerngruppe 5/6 der Eichendorff-Schule (Lehrerin Maike Straub). In fotografischen Szenen zeigen die Schülerinnen und Schüler ihre Wahrnehmung des Klimawandels: schneearme Winter, trockene Sommer und die Ausbreitung neuer Insektenarten wie der Tigermücke.

Youngstars: Zusätzlich prämierte die Jury die Arbeiten von Tabea Hellrigel und David Fuchs (jeweils 50 Euro). Beide setzen sich künstlerisch mit der globalen Dimension des Klimawandels auseinander.

Erstmalig wurde der Klimaschutzpreis 2023 ausgelobt. Prämiert wurden Projekte, die einen nachhaltigen Mehrwert für den Klimaschutz oder die Klimaanpassung vor Ort leisten. Der erste Preis ging an das St. Josefshaus Herten für den „Neubau Bernhardshaus“, Platz zwei belegte der Verein Rheinfelden im Wandel mit dem „Stadtgärtle“ und den dritten Platz teilten sich die Familie Langendorf – ausgezeichnet für ihre nachhaltige Lebensweise - und das St. Josefshaus – ausgezeichnet für ein besonders nachhaltiges Büromanagement. 

Preisträgerinnen und Preisträger

Logo des Klimaschutzpreises
© Stadt Rheinfelden (Baden)

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