Bisherige Aktionen

Die Stadt Rheinfelden (Baden) hat in den letzten Jahren eine ganze Reihe an Klimaschutz-Projekten durchgeführt.

Nachfolgend finden Sie dazu eine kurze Übersicht.

Anknüpfend an die internationale Kampagne RhineCleanUp, die schon seit vielen Jahren von der SPD Rheinfelden jedes Jahr vor Ort organisiert wird, hatte die Stadt Vereine, Organisationen, Unternehmen sowie private Gruppen aus ganz Rheinfelden dazu aufgerufen, während der Woche des bürgerschaftlichen Engagements im September eigene CleanUp-Aktionen in ihrem Umfeld zu organisieren.

Insgesamt 20 Akteure folgten dem Aufruf „Gemeinsam für ein sauberes Rheinfelden“, darunter zahlreiche Schulklassen. 

Zurückgehend auf einen Vorschlag des Klimabeirats verwandelte sich der Friedrichplatz im Sommer 2024 in einem Pilotprojekt zur Oase!

Ziel dabei war es, den versiegelten und zugepflasterten Platz durch große Pflanzen und weitere Maßnahmen zu kühlen. Neben Grünpflanzen, Sprühregen und Verschattungen standen auf dem Platz auch Sitzgelegenheiten, ein Barcontainer sowie eine kleine offene Bühne zur Verfügung.

Außerdem wurde Klimaschutz spielerisch vermittelt, unter anderem durch ein über die ganze Oase verteiltes Quiz mit 20 Fragen rund ums Klima oder auch durch eine aufgestellte PV-Anlage und Dach- und Fassadenbegrünungselemente.

Nach dem Motto „Jede Tat zählt, auch kleine Dinge können Akzente setzen“ initiierte die Stadt 2023 eine Klimabörse.

Mit Hilfe eines Projektsteckbriefs auf der städtischen Homepage konnten einzelne Personen, „Nachbarschaften“, Vereine oder andere Gruppierungen ihre Ideen, Kampagnen oder Veranstaltungen rund um die Themen „nachhaltiger Konsum, Ernährung, Mobilität, Energie, Biodiversität und Naturschutz“ einreichen. Die Börse diente nicht nur als Ideenplattform, sondern bot gleichzeitig die Möglichkeit, für ein Projekt Mitstreiter:innen zu finden. 

Nachhaltig einkaufen und gleichzeitig etwas Gutes für die Stadt tun: Das war der Grundgedanke, der hinter der Aktion "Verpackungfreier Markt" stand.

Dabei waren Bürger:innen aufgefordert, zum Einkaufen auf dem Wochenmarkt ihr eigenes Transportbehältnis beziehungsweise ihren eigenen Einkaufskorb oder -beutel zum Verpacken der Waren mitzubringen. Dafür erhielten sie bei allen beteiligten Standbetreibern ab fünf Euro Einkaufswert drei Stempel in zuvor ausgegebene Stempelkarten.

Jede ausgefüllte Karte entsprach einem Wert von 20 Euro und wurde von Stadtverwaltung in naturnahe Bepflanzung im Stadtgebiet umgesetzt. So wurde unter anderem in Herten in der Bahnhofstraße / Ecke Augsterstraße ein kleiner Platz mit der typischen Vegetation eines Weinbergs bepflanzt und Schüler:innen brachten im Nollinger Wald 160 Bausetzlinge in den Boden. 

Im Rahmen dieser Aktion konnten Bürger:innen beim Kauf eines neuen Haushaltgroßgerätes der effizientesten Klasse im Tausch gegen ein mindestens zehn Jahre altes Bestandsgerät zehn Prozent Rabatt erhalten.

Auf Einladung der Städte Bad Säckingen, Murg, Rheinfelden (Baden) und Schopfheim setzten sich regionale Künstler:innen mit dem Thema Klima kreativ auseinander. So entstand die erste Klima-Kunst-Wander-Ausstellung am Hochrhein. Die Besucher:innen erwartete eine vielfältige Auswahl an Gemälden, Fotografien und Skulpturen, die das Thema auf besondere Weise erfahrbar machten.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch die Wanderausstellung „Klima? Wandel. Wissen!“ von Germanwatch e.V.

Klimaschutz findet lokal statt, ist eigentlich ganz einfach und kann von jedermann umgesetzt werden. Genau da setzte der Wettbewerb "Klima-Ideen 2018" an und fragte, was für Klimaschutzprojekte von Schulen, Vereinen und anderen Akteuren im Laufe des Jahres durchgeführt wurden. Dabei gab es zwei Kategorien: Mitmachprojekte und Kooperationsprojekte. Prämiert wurde eine Initiative von Schüler:innen der Gewerbeschule, die verschiedenste Ideen und Aktionen zur Müllvermeidung, insbesondere Plastikmüll, entwickelt hatten, ebenfalls ausgezeichnet wurden eine Putzaktion des TV Herten sowie die Tauschbörse des Familienzentrums. 

Mit den KLIMA-Tagen wollte die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie leicht Klimaschutz geht, wie gut er in den Alltag zu integrieren ist und wie viel Spaß er machen kann.

Verschiedene Veranstaltungen informierten dabei über das Thema und luden die Bevölkerung zum Mitmachen ein. Dazu zählten unter anderem ein Konsumtag, an dem lokale Höfe, Bauernhöfe, Vereine und Betriebe auf dem Friedrichplatz darüber informierten, wie Konsum und Klimaschutz zusammengehören, ein Ideenwettbewerb, mit Vorschlägen, wie weitere Menschen zu einem umweltfreundlichen Verhalten motiviert werden können, ein Mobilitätstag mit verschiedensten alternativen Mobilitätsformen sowie eine einjährige Begleitung von interessierten Haushalten, um mögliche energetische Einsparpotentiale in den eigenen vier Wänden zu finden.

Es folgten eine Quartiers-Beratung sowie eine Kinofilm-Reihe.