Schulen

Im Rheinfelder Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Schulen, in deren Erhalt und Ausbau die Stadt regelmäßig hohe Summen investiert. 

Im Zeitraum von 2026 bis 2029 investiert die Stadt knapp 30 Millionen Euro in Schulen und Kitas. 

Laufende Maßnahmen

Direkt im Anschluss an die Sanierung der Fécamphalle wird auch das angrenzende Georg-Büchner-Gymnasium energetisch saniert. Der erste Bauabschnitt, die Fenstersanierung der Süd- und Ostseite, ist für die Sommerferien 2026 eingeplant.

Die Fenstersanierung der Nord- und Westseite (2. Bauabschnitt) sowie die Dachsanierung (3. Bauabschnitt) sollen dann im Jahr 2027 realisiert werden.

Die Fassadensanierung als vierter Bauabschnitt ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

Die kalkulierten Gesamtkosten liegen bei rund 5,2 Millionen Euro.

In der Schiller-Gemeinschaftsschule fehlt es an naturwissenschaftlichen Fachräumen und an der Gertrud-Luckner-Realschule an Kunst- und Musikräumen. Da ein Anbau an die bestehenden Gebäude in beiden Fällen schwierig ist, wird im Bereich des Campus ein gemeinschaftlicher Erweiterungsbau realisiert. 

Basierend auf dem gemeinsam mit den Schulen formulierten Raumbedarf wurde im Februar 2024 eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt. Zentraler Gedanke der Aufgabenstellung war die Stärkung des Campusgedanken auf dem Areal sowie ein harmonisches Miteinander zwischen dem bereits bestehenden Campusgebäude und der geplanten Erweiterung. Von den acht teilnehmenden Architekturbüros gingen Spiecker Sautter Architekten aus Freiburg als Sieger hervor. 

Entwurfsgedanke

Die Erweiterung des Campus nimmt die mit dem 2014 errichteten Ganztageshaus begonnene Grundfigur auf. Die zentrale Verbindungsachse zwischen den beiden Schulen wird gestärkt. Auch der Erweiterungsbau orientiert sich mit seinem Haupteingang dorthin und bildet ein formal verwandtes Pendant zum Bestandsgebäude. Beiderseits der Hauptachse entsteht so ein Wechselspiel zwischen Gebäuden und Freiräumen, das den Campus räumlich zusammenwachsen lässt.

Die Freianlagen im Bereich der Schillerschule sollen im Zuge der Campus-Erweiterung angepasst werden, um die Vernetzung des Areals weiter zu fördern. Angedacht ist dabei eine Verlagerung der Parkplätze sowie der Rückbau des nördlichen Teils der Jahrstraße am Campusgrundstück.

Umsetzung

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 21. Juli 2025 den Baubeschluss gefasst, der Spatenstich erfolgte am 17. Juli 2026. Die aktuellen Kostenberechnungen liegen bei rund 8,6 Millionen Euro, die genaue Fördersummer steht noch aus. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant.

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Bisherige Maßnahmen

An das aus der Mitte der 1960er Jahre stammende Schulgebäude der Scheffelschule Herten wurde seit 2024 ein weiterer Funktionsbau in Holz-Hybrid-Bauweise angesetzt. In diesem „Kopfbau“ entstanden auf drei Etagen neue Klassenzimmer sowie zahlreiche neue Funktionsräume.

Durch den Neubau wurde auch der Eingangsbereich neu strukturiert. Das Klassenzimmer im Erdgeschoss kann durch Schiebewände bei Bedarf gemeinsam mit der Eingangszone zur Aula umfunktioniert werden. Darüber hinaus wurden auch im Bestandsbau Umbauarbeiten realisiert.

Insgesamt beliefen sich die Kosten für beide Maßnahmen auf rund 3,4 Millionen Euro.

In der Gertrud-Luckner-Realschule fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten im Gesamtumfang von rund 2,6 Mio. Euro statt.

Dabei wurden unter anderem die Fenster am Hauptgebäude, die Naturwissenschaftlichen Fachräume oder auch die Elektronik saniert. Es wurden interaktive Displays und Medientische eingerichtet, Schallschutztüren eingebaut sowie ein Außenaufzug installiert.

In der Christian-Heinrich-Zeller-Schule wurde das Lehrerzimmer umgebaut sowie ein zweiter Rettungsweg neu errichtet. Ebenso fanden Digitalisierungsmaßnahmen (Kosten: knapp 25.000 Euro) sowie ein Austausch von Fenstern (Kosten: 63.000 Euro) statt.

In der Scheffelschule in Herten wurde 2022 der Umbau des Untergeschosses zur Mensa abgeschlossen. Kosten: knapp 1,5 Millionen Euro

Ebenso wurde die Schule seit 2012 sukzessive in verschiedenen Bauabschnitten energetisch saniert, zum Beispiel durch Dachdämmung oder den Austausch der veralteten Nachtspeicherheizungen. Die Maßnahmen wurden im September 2022 beendet, die Endkosten beliefen sich auf gut 1,2 Millionen Euro.

Im Georg-Büchner-Gymnasium wurden in den Sommerferien 2022 Sanierungsarbeiten im Wert von 1,6 Mio. Euro durchgeführt, darunter die Erneuerung der Elektrik, der Einbau einer Brandmeldeanlage, Verbesserungen beim Schallschutz sowie Maßnahmen aus dem Brandschutzkonzept. Gleichzeitig wurde die digitale Infrastruktur erweitert.

Zudem wurden für rund 1,8 Mio. Euro mehrere Physik- und Chemieräume sowie weitere naturwissenschaftliche Bereiche modernisiert.

In der Schiller-Gemeinschaftsschule wurden im Sommer 2022 drei Klassenzimmer und zwei Werkräume saniert. Kosten: 40.000 Euro

In den Sommerferien 2022 wurden in der Goetheschule die Beleuchtung im Erdgeschoss erneuert (10.000 Euro) und interaktive Displays installiert (31.000 Euro). Zudem wurde der Schulsozialraum saniert und Ende Oktober fertiggestellt (20.000 Euro).

In der Nollinger Hebelschule wurden im Sommer 2022 die Brandmeldeanlage und eine Fluchttreppe fertiggestellt. Kosten: 60.000 Euro

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