Große Bauprojekte markieren nicht nur architektonische und technische Meilensteine, sondern prägen oft langfristig das Stadtbild und die Infrastruktur einer Region.
Jedes Projekt erzählt dabei seine eigene Geschichte – von der ersten Idee über die präzise Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung.
Nach zwei Jahren Bauzeit wurde am 26. April 2024 der Neubau des Zentralen Feuerwehrgerätehauses eingeweiht. Rund 18,5 Millionen Euro investierte die Stadt in eine moderne Infrastruktur für ihre Feuerwehr und in die Sicherheit der Bürgerschaft.
Mit dem Neubau ging auch die Gründung einer neuen Abteilung „Stadt“ einher, in der die bisherigen Abteilungen Rheinfelden, Nollingen, Warmbach und Karsau zusammengeführt wurden. Dem Neubauprojekt ging ein Wettbewerbsverfahren voraus, das dasch zürn + Partner Architekten gewannen.
Um eine zukunftsorientierte Versorgungssicherheit der Stadt Rheinfelden (Baden) mit Trinkwasser zu gewährleisten, haben die regioAQUA GmbH (2021 bis 2023) und ab Januar 2023 die ED Netze GmbH im Auftrag der Stadtwerke Rheinfelden (Baden) in der Grüttgasse einen größeren und modernen zentralen Trinkwasserhochbehälter erbaut.
Der Neubau, der den alten Behälter aus dem Jahr 1986 ersetzt, umfasst in zwei Wasserkammern insgesamt 4.500 Kubikmeter Wasser (entspricht ungefähr 25.000 Badewannenfüllungen). Damit bietet er rund 1.500 Kubikmeter mehr Volumen als sein Vorgänger und kann dadurch etwa 3.500 Haushalte versorgen. Die Gesamtkosten für den Bau beliefen sich auf rund 6,1 Millionen Euro netto.
Im Oktober 2022 wurde der optisch zurückhaltende Anbau an die aus dem Jahr 1968 stammende Fridolinhalle eröffnet. Der Anbau verfügt über multifunktionale Räume und steht dem vielfältigen Kultur- und Vereinsleben des Ortsteils zur Nutzung zur Verfügung.
Der Kulturraum ist rund 110 Quadratmeter groß und für maximal 100 Personen ausgelegt. Es gibt eine neue, multifunktionale Küche, ein kleines Foyer, ein Lager und einen Abstellraum sowie Toiletten. Die Verbindung zum Altbau wird durch einen verglasten, niedrigeren Zwischenbau hergestellt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf knapp 1,1 Million Euro.
Auf insgesamt 1054 Quadratmetern entstanden im Jahr 2017 mit der städtischen Wohnbau als Investor in der Werderstraße auf vier Stockwerken 24 Wohnungen, die nach ihrer Fertigstellung von der Stadt angemietet und an Flüchtlinge und von Obdachlosigkeit bedrohte Familien weiter vermietet wurden. Die Kosten für den Neubau beliefen sich auf insgesamt 2,9 Millionen Euro, von denen rund 880 000 Euro durch Fördergelder vom Land finanziert wurden.
In den späten 1970er Jahren erbaut, nagte auch am Rheinfelder Rathaus mit den Jahren der Zahn der Zeit. Eine erste Aufwertung erfuhr das Gebäude mit dem Umbau des Erdgeschosses und dem Einzug der Stadtbibliothek. Eine rel="noopener">umfangreiche energetische Sanierung ab 2015 machte das Rathaus schließlich fit für die Zukunft.
2017 konnte ein Schlusspunkt unter die umfangreichen Arbeiten im und am Gebäude gesetzt werden. Rund 6,5 Millionen Euro investierte die Stadt in die Modernisierung des Gebäudes. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stand eine umfassende energetische Sanierung.
Das zentrale Jugendhaus im Tutti-Kiesi-Gelände wurde mit der städtischen Wohnbau als Investor verwirklicht. Baukosten rund 1,8 Millionen Euro.
2009 wurde im Bereich des Erdgeschosses des Rathauses die Stadtbibliothek als neuer, selbstbewusster Bau und optischer Hingucker an das Rathaus „angebaut“.
Der Baukörper gliedert sich in zwei Formen: ein Rechteck und einen Halbkreis, deren Fassaden sich durchscheinend und mit farbiger Beschriftung markant vom Altbau loslösen und diesen gleichzeitig nachhaltig aufwerten.
Das von den Architekten Prof. Günter Pfeifer und Prof. Christoph Kuhn geplante Gebäude wurde im Rahmen des Auszeichnungsverfahrens „Beispielhaftes Bauen - Landkreis Lörrach 2003-2012“ prämiert.