Kitas

Regelmäßig investiert die Stadt große Summen in den Erhalt und Ausbau ihrer Kindertageseinrichtungen.

Insgesamt sind für den Zeitraum 2026 bis 2029 knapp 30 Millionen Euro im Bereich Schulen und Kitas eingeplant. 

Laufende Maßnahmen

Im Ortsteil Adelhausen fehlen rund 30 Kita-Plätze für Kinder ab drei Jahren. Im Nachbarort Eichsel
besteht ein Fehlbedarf von 16 Kita-Plätzen. Vor diesem Hintergrund wurde in Adelhausen eine zweigruppige Naturkita mit 40 Ü3-Plätzen errichtet. Die Eröffnung findet im Frühjahr 2026 statt.

Knapp zwei Millionen Euro investiert die Stadt, um das Gemeindehaus in Warmbach, das aus den 1980-iger Jahren stammt, zu einer modernen und zeitgemäßen Kita umzubauen.

Dort entstehen bis Ende 2026/Anfang 2027 in drei Gruppen insgesamt 75 neue Betreuungsplätze. Die Bausubstanz bleibt weitestgehend erhalten. Pro Geschoss wird eine Gruppe untergebracht, wobei die Räume im Erdgeschoss barrierefrei gestaltet werden.

Räume für das Personal sind im Obergeschoss vorgesehen. Der Keller, der für eine Kitanutzung ungeeignet ist, soll weiterhin von Vereinen, zum Beispiel der Schmugglergilde, genutzt werden können. Um die Anforderungen an Raumqualität, Helligkeit und Brandschutz zu erfüllen, werden die Flure auf zwei Meter verbreitert, so dass dort auch Garderoben Platz haben. An den Flurenden werden diese großzügig verglast. 

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Bisherige Maßnahmen

Die Stadt bezuschusste die Sanierung und den Ausbau der evangelischen Kita St. Paulus mit Geldern in Höhe von bis zu 1,8 Millionen Euro. Durch die Um- und Ausbaumaßnahmen konnten 25 weitere Plätze für über Dreijährige und zehn Krippenplätze entstehen.

In Warmbach wurde in der Nähe des Europastadions ein Naturkindergarten eingerichtet und 20 Kindergartenplätze für Kinder ab drei Jahren geschaffen.

Die Investitionskosten beliefen sich auf gut 110.000 Euro.

Zur Schaffung von Betreuungsplätzen in zwei Spielgruppen wurde in Adelhausen ein Wohnhaus renoviert. Insgsamt wurden dafür 50.000 Euro investiert.

In der städtischen Kindertagesstätte Bienenkorb in Karsau wurde die räumliche Erweiterung um eine Gruppe sowie die energetische Sanierung des Bewegungsraumes umgesetzt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf gut 943.000 Euro.

Auf einem Grundstück in Nordschwaben wurde ein Waldkindergarten eingerichtet mit 20 Plätzen für Kinder ab drei Jahren.

Die Investitionskosten beliefen sich auf rund 130.000 Euro, wobei die Stadt durch das Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ in Höhe von gut 63.500 Euro gefördert wurde.

Fast 1,5 Millionen Euro hat die Stadt in den Umbau und die Erweiterung der städtischen Kindertagesstätte Kunterbunt in Oberrheinfelden investiert.

Die gewünschte Erweiterung um eine Ganztagesgruppe und eine zweite Krippengruppe sowie die Aufnahme von Inklusionskindern machten sowohl eine Neuordnung des bestehenden Gebäudes als auch einen Erweiterungsbau notwendig.

Im Zuge des Um- und Ausbaus vorhandener Räume im Nebengebäude der Kita wurden 20 zusätzliche Ganztagesplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen.

Dabei konnte der Wunsch, das Haupt- und das Nebengebäude für die Nutzung der Kindertagesstätte miteinander zu verbinden, umgesetzt werden.

Die Baukosten beliefen sich auf 470.000 Euro.

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