Trinkwasser-Notversorgung

Trinkwasser ist für uns Menschen unersetzlich und wir brauchen es jeden Tag zum Trinken, Kochen und für die Hygiene. In Notfällen, wie zum Beispiel bei Naturkatastrophen, längeren Stromausfällen oder starken Verunreinigungen des Wassers, kann die normale Wasserversorgung jedoch ausfallen. Damit die Bevölkerung in solchen Situationen trotzdem mit sauberem Wasser versorgt wird, gibt es die sogenannte Trinkwasser-Notversorgung.

Diese Versorgung stellt sicher, dass jeder Mensch die Mindestmenge an Wasser erhält, die er zum Überleben benötigt. Dafür werden verschiedene Maßnahmen geplant und bereitgehalten, etwa mobile Wasserwagen, Notbrunnen oder das Verteilen von Trinkwasser in Flaschen. Ziel ist es, dass die Versorgung auch in Krisenzeiten schnell, sicher und zuverlässig funktioniert.

Neben dem Verteidigungsfall können auch Terroranschläge auf das Wassernetz, durch den Klimawandel hervorgerufene Naturkatastrophen (Hochwasser und Stürme), großflächige Stromausfälle und global wirkende Epidemien die öffentliche Trinkwasserversorgung vorübergehend beeinträchtigen oder gar ausschalten.

Bei einer Unterbrechung der Rheinfelder Trinkwasserversorgung wird die Stadtverwaltung versuchen, die Bevölkerung so lange wie möglich an der leitungsgebundenen Wasserversorgung zu halten.

Sollte die leitungsgebundene Trinkwasserversorgung ausfallen, wird der Bevölkerung unbehandeltes Wasser (Rohwasser), das am wenigsten belastet ist, bereit gestellt oder zur Verwendung empfohlen. Die beste Wasserqualität ist dabei bei regulär genutzten Trinkwasserquellen zu erwarten. Stehen diese nicht mehr zur Verfügung, müssen alternative Wasserquellen in Betracht gezogen werden wie beispielsweise aus Quellen gespeiste Brunnen oder Bäche. Regentonnen und das Wasser des Rheins sind nicht empfehlenswert.

Chlortabletten zur Trinkwasserdesinfektion (bitte die Gebrauchsanweisung beachten!) kommen dann zum Einsatz, wenn eine Gesundheitsgefährdung durch eine mikrobielle Verunreinigung des Trinkwassers verhindert beziehungsweise reduziert werden soll und keine andere Art der Wasseraufbereitung möglich ist.

Jeder Person stehen in diesem Fall drei Chlortabletten zur Verfügung, die jeweils 10 Liter Wasser trinkbar machen können.

Im Notfall wird das Wasser an Sammelstellen zur Verfügung gestellt und muss von der Bevölkerung mit eigenen Eimern oder Kanistern abgeholt werden.

Chlortabletten werden im Ernstfall in den jeweiligen Wahllokalen (analog zur letzten Bundestagswahl) ausgegeben. Bitte begeben Sie sich daher im Notfall zu Ihrem Wahllokal!

Ausgabeorte Kernstadt und Stadtteile:

  • Campus Rheinfelden
  • Schillerschule, Halle
  • Gertrud-Luckner-Realschule, Aula
  • Hans-Thoma-Halle
  • Goetheschule, Halle
  • Georg-Büchner-Gymnasium, Lichthof
  • Hebelhalle Nollingen

Ausgabeorte in den Ortsteilen:

  • Sonnenrainhalle Karsau
  • Alban-Spitz-Halle Minseln
  • Dinkelberghalle Adelhausen
  • Friedolinhalle Degerfelden
  • Halle Eichsel
  • Halle Norschwaben
  • TUS Halle Herten
  • Scheffelhalle Herten

Gerne für Sie da