Jugendparlament

Das Jugendparlament vertritt die Interessen junger Menschen in der Stadt, bringt ihre Anliegen in politische Entscheidungsprozesse ein und ermöglicht Jugendlichen, sich aktiv an der Kommunalpolitik zu beteiligen.

Erstmals 1995 gegründet, wurde das Rheinfelder Jugendparlament nach einer längeren Pause im Herbst 2025 wieder zum Leben erweckt. Die Wahlbeteiligung lag dabei bei rund 23 Prozent. Die konstituierende Sitzung fand am 30. Januar 2026 statt. 

Mitglieder des Jugendparlaments

  • Jovana Vukovic 
  • Magomed Virgadamo 
  • Almir Imeri 
  • Florienne Wolf 
  • Kiara Maria Casota 
  • Malik Lenz 
  • Carolina Möhrke 
  • Laurin Rogan 
  • Toprak Bagisgan
  • Ninath Schindler 
  • Lotte Meyerhuber 
  • Hannah Wulle 
  • Francesco Lo Scalzo 

Aufgaben des Jugendparlaments

  • Sprachrohr für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde/Stadt
  • Einbringen ihrer Anliegen in Gemeinderat, Ausschüsse oder Verwaltung

  • Stellungnahmen zu Themen, die Jugendliche betreffen (zum Beispiel Schule, Freizeit, Mobilität, Umwelt)
  • Beratung von Politik und Verwaltung aus jugendlicher Perspektive

  • Einreichen von Anträgen oder Empfehlungen an den Gemeinderat
  • Mitwirkung bei Entscheidungen (je nach Satzung mit Rede- oder Antragsrecht)

  • Planung und Umsetzung eigener Projekte (zum Beispiel Veranstaltungen, Workshops, Jugendfeste, Aktionen gegen Diskriminierung)

  • Lernen, wie Demokratie funktioniert
  • ÖffentlichkeitsarbeitÜbung in Diskussion, Kompromissfindung und Verantwortung

  • Information anderer Jugendlicher über politische Themen
  • Austausch mit Schulen, Jugendzentren und Vereinen

  • Zusammenarbeit mit anderen Jugendparlamenten
  • Kontakt zu Jugendverbänden, Initiativen und Organisationen

Etappen der Jugendbeteiligung

Der 8er-Rat ist ein barrierefreies, schul- und milieuübergreifendes Beteiligungsmodell für alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen einer Kommune. In drei Großgruppentreffen arbeiten die Jugendliche Themen aus, die ihnen persönlich wichtig sind und die sie am Ende dem Gemeinderat in Form eines Gallery Walks präsentieren.

Der 8er-Rat fand erstmals 2019 statt und soll langfristig als „flankierende“ Maßnahme zum Jugendparlament wiederaufgenommen werden. 

Das Jugendbeteiligungsformat Forum:Jugend rief alle Jugendlichen dazu auf, sich mit ihren Ideen für ein „junges Rheinfelden“ einzubringen. Das Format selbst verstand sich dabei als eine Plattform, welche allen jungen Menschen offensteht und Raum für Ideen bietet. 

Das Forum:Jugend fand 2021 statt.  

Beim Jugendrathaus werden Schülerinnen und Schüler in das Rathaus eingeladen. Das Ziel hierbei ist es, diese an kommunale Entscheidungsstrukturen und Funktionsweisen heranzuführen. Dabei spielt weniger das Organigramm der Verwaltung eine Rolle als vielmehr die eigenständige Erkundung der Räumlichkeiten durch die Schülerinnen und Schüler in Form einer Rathaus-Rallye. Es gilt, Rathausatmosphäre zu schnuppern und Barrieren abzubauen. Hierdurch soll den jungen Menschen bewusst werden, dass das Rathaus auch für ihre jugendspezifischen Anliegen eine Anlaufstelle bietet.

Das Jugendrathaus fand 2018 und 2020 statt. 

Beteiligung und Demokratie wurden in Rheinfelden (Baden) schon seit 1995 durch das damals gegründete Jugendparlament gelebt. Rheinfelden (Baden) galt diesbezüglich als eine der Vorreiter-Kommune im südbadischen Raum. Bei der Wahl 2017 fanden sich allerdings nicht mehr genügend Jugendliche, die sich für ein Amt aufstellen lassen wollten.

In der Folge wurden das Jugendparlament 2017 aufgelöst und andere Beteiligungsformate ausprobiert. 

Gerne für Sie da