Dr. Pauli, Patrick
Abteilungsleitung Stadtgrün und Umwelt | Leitung der Friedhofsverwaltung
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Der Schutz der Natur und der Erhalt einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt sind eine der zentralen Aufgaben der Gesellschaft.
Deshalb hat auch die Stadt Rheinfelden (Baden) bestimmte Gebiete ihrer Gemarkungsfläche unter besonderen Schutz gestellt. Ziel ist es, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft zu erhalten, sie zu entwickeln oder wiederherzustellen.
In den Naturschutzgebieten liegt ein besonderer Augenmerk auf dem Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit. Die Natur darf sich dabei weitgehend selbst überlassen bleiben. Viele menschliche Eingriffe sind nur eingeschränkt oder gar nicht erlaubt, um seltenen Tier- oder Pflanzenarten eine Rückzugsfläche zu bieten.
In den Wasserschutzgebieten steht der besondere Schutz des Wassers vor Verschmutzung im Fokus. In Baden-Württemberg regelt das seit 1988 die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO). Ziel ist es, das Grundwasser sauber zu halten und belastete Gebiete zu verbessern.
Und auch Grünbestände können geschützt werden, um Erholung zu ermöglichen, Tiere und Pflanzen zu schützen, wichtige Landschafts- oder Kulturflächen zu erhalten oder schädliche Einflüsse zu verhindern.
Schutzgebiets--Nummer 3.259; Verordnet: 21.05.2001
Das Naturschutzgebiet Buhrenboden liegt westlich von Niederminseln und ist circa 15 Hektar groß. In dem Naturschutzgebiet gibt es lichte, wärmebegünstigte Laubwaldbestände mit dem einzigen natürlichen Vorkommen des Lorbeer-Seidelbastes in Baden-Württemberg, Trockendobel mit Hirschzungen-Vorkommen und gefährdete Lebensräume trockenwarmer Standorte wie Magerrasen und Staudensäume, zudem ist es Lebensraum zahlreicher schonungsbedürftiger und zum Teil gefährdeter Pflanzenarten.
Schutzgebiets--Nummer 3.242; Verordnet: 17.11.1997
Das Naturschutzgebiet Kiesgrube Weberalten liegt südlich von Herten am Rhein und ist circa 6,2 Hektar groß. Die ehemalige Kiesgrube grenzt an Bereiche mit einem Mosaik verschiedener Standortfaktoren auf engem Raum. Das Naturschutzgebiet bietet somit einer Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere zahlreichen Libellenarten, einen Lebensraum.
Schutzgebiets-Nummer 3.167; Verordnet: 16.12.1988
Das Naturschutzgebiet Leuengraben liegt nordwestlich von Herten und erstreckt sich bis über die Grenzen des Planungsraums. Die Fläche beträgt circa 140 Hektar. Es wird hauptsächlich durch naturnahe Wälder mit einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Standorten geprägt. Es zeichnet sich daher durch verschiedenartige Biotope aus und bietet Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen- und Tierarten.
Das WSG 025 umfasst das Westplateau des Dinkelbergs und weite Teile des Mittleren Dinkelbergs sowie des Südabhangs. Auch das Rheintal westlich von Rheinfelden liegt in diesem Wasserschutzgebiet. Die Zonen I, in denen die Fassungsbereiche liegen, stellen die sensibelsten Bereiche des Wasserschutzgebietes dar. Sie befinden sich nördlich und westlich von Warmbach sowie westlich von Degerfelden.
Das WSG 326 liegt direkt nördlich von Herten am Südhang des Volkertsberg. Der Fassungsbereich befindet sich am Fuß des Volkertsberg.
Das WSG 327 liegt ebenfalls auf dem Volkertsberg zwischen Rührberg und Degerfelden. Es grenzt nördlich an das WSG 326. Die Fassung befindet sich am Hindelbach, einem Seitenarm des Hagenbacher Bachs nordwestlich von Degerfelden.
Das 1992 festgesetzte WSG 332 überlagert das WSG 025 im Norden von Herten. Der Fassungsbereich (Zone I) liegt im Westen des Siedlungskörpers.
Die Platanenallee zum Schloss Schwörstadt innerhalb der Gemarkung Rheinfelden liegt an der Verbindungsstraße zwischen der B 34 und dem Schloss Schwörstadt und wird von insgesamt 46 Platanen gesäumt. Teilweise handelt es sich dabei um einen 170-jährigen Baumbestand.
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