Stanojevic, Slavica
Leitung Abteilung Migration und Integration
50 Amt für Familie, Jugend und Senioren, 504 Migration & Integration +1 Weitere
Basierend auf dem Konzept 2025 für Integration und Teilhabe der Stadt Rheinfelden (Baden) entwickeln und entwickelten sich in diesem Bereich verschiedene Projekte.
Mit dem Projekt „Ein gutes Leben – Teilhabe für alle in Rheinfelden“ entwickelt die Stadt Rheinfelden (Baden) ein umfassendes Teilhabekonzept für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation.
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und eine inklusive Gemeinschaft zu fördern, in der Vielfalt als Bereicherung gesehen wird. Es sollen gezielt Strukturen und Maßnahmen aufgebaut werden, die auch die Bedürfnisse und Interessen älterer, pflegebedürftiger oder benachteiligter Menschen berücksichtigen. Im Fokus steht dabei die Förderung ihrer aktiven Beteiligung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor Ort. Das Projekt versteht sich als Beitrag zu einer generationengerechten Quartiersentwicklung.
Das Teilhabekonzept ist die Fortschreibung der Sozialraumanalyse und des Integrationskonzeptes und fasst diese beiden Konzepte zusammen. Die Projektlaufzeit (Start 1. Mai 2025) endet am 31. Juli 2027. Das Projekt wird gefördert durch das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ der Allianz für Beteiligung e.V. und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam. Gestalten.“
Die Quartiere in Rheinfelden sind sehr unterschiedlich geprägt und bieten dadurch ein großes Potenzial für interkulturelle und generationenübergreifende Zusammenarbeit. In den letzten Jahren haben sich die Quartiere baulich stark verändert unter anderem durch Nachverdichtung und Neubauten. Bestehende Konzepte, etwa zur Integration und Teilhabe oder zur Analyse des sozialen Raums, sind inzwischen nicht mehr aktuell. Es braucht daher neue Ansätze mit Zielsetzungen, die sich an den heutigen Herausforderungen orientieren und gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingehen.
Hinzu kommen globale Entwicklungen, die auch das Leben in unseren Quartieren beeinflussen: Die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, soziale Spannungen und der Klimawandel stellen uns alle insbesondere aber Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Zugewanderte vor große Herausforderungen. Der gesellschaftliche Zusammenhalt und der soziale Frieden geraten zunehmend unter Druck. Die Erkenntnisse aus den bereits abgeschlossenen Projekten zur Quartiersentwicklung und zum Case-Management im Seniorenbereich sollen dabei berücksichtigt und weiterentwickelt werden.
Das Projekt „Demokratische Verantwortung stärken“ schloss thematisch an das „Werte-Jahr 2020/21“ an. In Workshops und Diskussionsformaten wurde demokratische Verantwortung reflektiert und erlebbar gemacht. Das Projekt richtete sich an alle Einwohnerinnen und Einwohner mit und ohne Migrationshintergrund.
Ziel war es, sich mit demokratischen Prozessen auseinanderzusetzen und im Dialog verschiedene Perspektiven einzunehmen, um damit das demokratische Bewusstsein zu stärken und dieses tiefer in der Zivilgesellschaft zu verorten. Das Projekt wurde gemeinsam mit Theater Tempus fugit durchgeführt.
Das Projekt wurde durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration des Landes Baden-Württemberg gefördert.
Von welchen Werten wird eine Stadtgesellschaft getragen? Welche Werte bestimmen das Zusammenleben? Und wie kann man diese Werte vermitteln?
Anhand dieser Fragen rief die Stadt 2020 gemeinsam mit zahlreichen Initiativen und Engagierten einen offenen Dialog über das Thema „Werte – Zusammen – Leben“ in einem Werte-Jahr ins Leben. Trotz Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie wurden über 20 Projekte und Veranstaltungen umgesetzt. Einen guten Überblick gibt der Abschlussbericht.
Das Projekt wurde durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration des Landes Baden-Württemberg gefördert.
Leitung Abteilung Migration und Integration
50 Amt für Familie, Jugend und Senioren, 504 Migration & Integration +1 Weitere