Digitalisierung der Verwaltung

Die Digitalisierung verändert unser Leben in nahezu allen Bereichen. Sie bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. 

Die Grundlage der Digitalen Agenda, die 2020 vom Gemeinderat verabschiedet wurde, bildete unter anderem ein umfangreicher Beteiligungsprozess, bei dem sowohl die Bürgerschaft als auch Mitarbeitende der Verwaltung und externe Partner ihre Ideen und Wünsche einbringen konnten. 

Laufende Projekte und Zukunftspläne

Seit Januar 2026 bietet die Ausländerabteilung eine Videoberatung an. Das Angebot soll nach und nach auf weitere Bereiche ausgedehnt werden (Bürgerbüro, Verkehrs- und Polizeiabteilung, Amt für Familie, Jugend und Senioren). 

Das Gesetz verpflichtet Bund und Länder, ihre Verwaltungsleistungen elektronisch bereitzustellen. Zahlreiche Verwaltungsleistungen (zum Beispiel Wohnsitzanmeldung, Wohngeldantrag etc.) sind bereits online verfügbar. Bei der Umsetzung ist die Stadt auf die übergeordneten Stellen angewiesen. Sobald Dienstleistungen von Bund und Ländern verfügbar sind, werden diese in das Online-Bürgerserviceportal der Stadt eingebunden. 

Die Stadt führt Schritt für Schritt die elektronische Akte ein, um Verwaltungsprozesse zu beschleunigen. 

Einführung einer kostenlosen Bürger-App, die die verschiedenen Informationen und Angebote der Stadt bündelt.

Die neue Software für die Technischen Dienste wird aktuell eingeführt und steuert künftig alle Aufgaben der Technischen Dienste zentral. Einsatzplanung, Aufträge und Rückmeldungen laufen in einem System zusammen. Die Mitarbeitenden führen ihre Arbeiten wie Reparaturen, Pflege oder Instandhaltung wie gewohnt vor Ort aus und dokumentieren alles direkt digital per Smartphone. Das ersetzt Rapportzettel, schafft klare Übersicht über laufende Arbeiten und beschleunigt Planung, Steuerung und Abrechnung.

Umstellung des E-Mail-Systems der Stadtverwaltung von dem bisherigen Programm Notes auf das anwenderfreundlichere Outlook von Microsoft. 

Das Digitale Belegungstool für Hallen, Konferenz- und Besprechungsräume ist seit Anfang 2026 in der Verwaltung im Einsatz und zeigt freie und belegte Zeiten in Echtzeit. Buchungen, Änderungen und Abstimmungen laufen transparent über eine Plattform. Das schafft Übersicht, vermeidet Doppelbelegungen und vereinfacht die Planung von Veranstaltungen und Terminen.

Die Software für die Friedhofsverwaltung ist Anfang 2026 eingeführt worden und bündelt alle Daten rund um Grabstätten, Belegungen und Gebühren an einem Ort. Mitarbeitende greifen direkt auf aktuelle Informationen zu und bearbeiten Anfragen strukturiert und nachvollziehbar. Abläufe werden klar gesteuert, Auskünfte an Bürger erfolgen zügig und verlässlich.

Die Stadt hat ein flächendeckendes WLAN-Netz an allen zwölf Schulstandorten eingerichtet. Allen Schulen wurden bisher (Stand 2025) rund 900 iPads für Schüler:innen sowie 250 Lehrerendgeräte angeschafft. Diese werden regelmäßig erneuert. Darüber hinaus erfolgt laufend die Einführung digitaler Tafeln sowie moderner Lehrerpulte, die einen Wechsel zwischen den verschiedenen Geräten problemlos ermöglichen. 

Bisherige Projekte

Mit einer neuen, KI-gestützten Software werden seit Herbst 2025 die Zustände der Straßen automatisch erfasst und klassifiziert. Die neue Anwendung ermöglicht es, Straßenoberflächen mithilfe einer Kamera zu analysieren. Die erfassten Daten werden anschließend automatisch ausgewertet und in verschiedene Schadenskategorien eingeteilt. So erhalten die Straßenkontrolleure ein detailliertes, objektives und aktuelles Bild über den Zustand der Straßen. Bisher wurden die Straßenschäden durch Sichtkontrollen der Straßenkontrolleure untersucht.

Durch die Einführung des E-Rechnungseingangsworkflow wurde ein zentraler Prozess der Verwaltung digitalisiert. (Projektabschluss Ende 2025) 

Bürger:innen können für viele Dienstleistungen ihre Termine im Rathaus online über die städtische Homepage buchen.

Elektronische Bebauungspläne können über das neue Geoportal eingesehen werden

Bewerber können ihre Unterlagen nun bequem online einreichen, was den Bewerbungsprozess für beide Seiten vereinfacht.

Mit „www.einkaufen-rheinfelden.de“ wurde eine lokale Einkaufsplattform geschaffen, die den regionalen Handel unterstützt.

Einführung der Plattform "Crossiety", die als digitaler Treffpunkt für die Rheinfelder Bürger:innen und Bürger beiderseits des Rheins und der Region dient. 

Gerne für Sie da