Ein Kind malt mit Pinsel und Farbpalette
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Workshops zur Neugestaltung des Spielplatzes an der Alten Schule

Stadtnachricht Herten

Im Ortskern von Herten soll das rund 6.300 Quadratmeter große Areal rund um die ehemalige Grund- und Hauptschule „Alte Schule Herten“ städtebaulich neu geordnet und zu einem attraktiven, klimaangepassten und vielfältig nutzbaren Quartier entwickelt werden. Im Zuge dieser Neuordnung ist vorgesehen, den bestehenden öffentlichen Spielplatz an der Meraner Straße in den nördlichen Bereich der „Alten Schule“ zu verlegen und neu zu gestalten.

Beteiligung

Bei der Planung möchte die Stadtverwaltung die Menschen vor Ort frühzeitig einbinden. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen können. Auch Eltern und weitere Interessierte sind eingeladen, sich an der Planung zu beteiligen. Dazu sind zwei Workshops vorgesehen.

Der Kinderworkshop findet am Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in der Mehrzweckhalle des St. Josefshauses, Hauptstraße 1, statt. In einem spielerischen Format können die Kinder malen, basteln, bauen und erzählen, wie sie sich ihren neuen Spielplatz vorstellen.

Der Workshop für Erwachsene findet am Dienstag, 10. November, von 19 bis 21 Uhr in der Ortsverwaltung Herten, Hauptstraße 33, im Sitzungssaal im ersten Obergeschoss statt. In Café-Atmosphäre sollen die Ideen gemeinsam weiterentwickelt werden. Dabei werden auch die Ergebnisse des Kinderworkshops vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Themen Spielgeräte, Inklusion und Hitzeanpassung.

Die Anregungen aus den Workshops sollen in die weitere Planung einfließen. Eine Anmeldung zu den Workshops ist nicht erforderlich.

Quartiersentwicklung

Die Neugestaltung des Spielplatzes ist Teil der geplanten Neuordnung des gesamten Areals. Dieses umfasst neben dem städtischen Grundstück mit dem Gebäude der „Alten Schule“ aus den 1930er Jahren auch einen östlich angrenzenden Grundstücksteil mit einem ehemaligen Schulgebäude aus den 1960er Jahren. Beide Bereiche sollen städtebaulich und freiraumplanerisch als zusammenhängendes Quartier entwickelt werden. Für den östlichen Grundstücksteil ist eine Veräußerung im Rahmen einer Konzeptvergabe vorgesehen. Die „Alte Schule“ selbst soll weiterhin für die Vereins- und Jugendarbeit genutzt werden.