Städtebauliches Ensemble
„Damit geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, betont Oberbürgermeister Klaus Eberhardt bei der Vorstellung des Projekts. Bereits im Bauforum 2013 sei die Notwendigkeit erkannt worden, den Stadteingang an dieser Stelle städtebaulich aufzuwerten. Mit dem Erwerb des Zollareals befinden sich nun alle drei „Schlüssel-Grundstücke“ in der Hand der städtischen Wohnbau: das Haus Salmegg, die ehemalige KWR-Villa, in der sich heute die Geschäftsstelle der Wohnbau befindet, sowie das Zollareal.
Bei der Neugestaltung soll die besondere historische und landschaftliche Eigenart des Ortes erhalten bleiben. Dazu zählen insbesondere die ehemalige Rossschwämme, der markante Felsen und der bestehende Baumbestand, wie das Stadtoberhaupt erläuterte.
Abriss des bisherigen Zollgebäudes
Ein erster Schritt ist der Rückbau des bestehenden Zollhäuschens. Dieser soll voraussichtlich zum Jahreswechsel 2026/2027 erfolgen. Während der Abbrucharbeiten wird der Zollbetrieb vorübergehend eingestellt, um die Beschäftigten vor Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub zu schützen. Anschließend wird der Zoll zunächst in einem Container direkt an der Brücke untergebracht, bis das neue, kleiner dimensionierte Zollgebäude an der Ecke Rheinbrückstraße/Weinbergstraße fertiggestellt ist.
Rheinpavillon mit Biergarten
Parallel dazu laufen die Planungen für die weitere Nutzung des Areals. In Richtung Rhein ist ein Pavillon mit gastronomischem Angebot vorgesehen. Geplant ist ein Biergarten beziehungsweise Café mit einer kleinen Speisekarte. Das gastronomische Angebot richte sich ganz bewusst an spontane Besucher und Ausflügler, erläutern die Akteure. Vielversprechende Gespräche mit möglichen Betreibern gäbe es bereits. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Gesamtprojekt bis zum Frühjahr 2028 abgeschlossen sein.