SPD Antrag
Die SPD-Fraktion griff das Thema mit einem Antrag auf. Bereits im Hauptausschuss hatte die Verwaltung erklärt, dass eine kurzfristige Erhöhung der Wassertemperatur technisch schwierig sei. Zudem verwies sie auf die zusätzlichen Kosten für die laufende Saison (siehe Tabelle) Deshalb schlug die Verwaltung auch in Anbetracht der Haushaltslage vor, in diesem Jahr keine Änderungen mehr vorzunehmen und stattdessen Lösungen für die kommende Saison vorzubereiten.
Im Gemeinderat bekräftigte die SPD ihre Forderung nach „wärmerem Wasser“. Die Fraktion betonte, die Wassertemperatur sei entscheidend für die Attraktivität des Freibads und für die Schwimmausbildung in Schulen und Vereinen.
CDU Vorschlag
Die CDU schloss sich dieser Argumentation an und brachte ihrerseits folgenden Kompromissvorschlag ein: Das Inselibecken soll um zwei bis drei Grad erwärmt werden. Gleichzeitig soll die Temperatur im Warmwasserbecken von derzeit 28 Grad auf 25 bis 26 Grad sinken, um einen Teil der Mehrkosten auszugleichen.
Der Vorschlag wurde bei zwei Enthaltungen mehrheitlich beschlossen. Die zusätzlichen Kosten von knapp 10.000 Euro seien aus Sicht der Mehrheit der Stadträtinnen und Stadträte vertretbar.
Kostenschätzung Mehrkosten
Anlage 1 Springer/50 Meter Becken/Nichtschwimmer Kinder/Planschbecken
+1 Grad 8.000 – 14.000 Euro/Saison
+2 Grad 16.000 – 27.000 Euro/Saison
+3 Grad 25.000 – 41.000 Euro/Saison
+4 Grad 33.000 – 55.000 Euro/Saison
Anlage 2 Inselibecken
+1 Grad 1.700 – 3.000 Euro/Saison
+2 Grad 3.500 - 6.000 Euro/Saison
+3 Grad 5.000 – 9.000 Euro/Saison
+4 Grad 7.000 – 12.000 Euro/Saison