Stühle und Tische in einem Klassenzimmer
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Stadt investiert weiter in ihre Schulen

Aus den Gremien, Stadtnachricht

Die Stadt Rheinfelden investiert auch im kommenden Jahr umfangreich in ihre Schulgebäude. Insgesamt sind für 2027 rund 10,4 Millionen Euro für Investitionen, Unterhalt und Bewirtschaftung eingeplant. Knapp 7,2 Millionen Euro davon fließen in Neubau- und Sanierungsmaßnahmen. Weitere rund 3,2 Millionen Euro sind für den laufenden Unterhalt und die Bewirtschaftung der Gebäude vorgesehen.

Sanierung Gymnasium

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Georg-Büchner-Gymnasium (GBG). Dort wird die energetische Sanierung fortgesetzt. Nachdem in den vergangenen Sommerferien bereits die Fenster an der Süd- und Ostseite erneuert wurden, folgen im Sommer 2027 die Nord- und Westseite. Darüber hinaus werden das Dach und die Fassaden saniert. Für die weiteren Arbeiten sind im kommenden Jahr rund 3,3 Millionen Euro vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Sanierung des Gymnasiums auf etwa 5,2 Millionen Euro. Rund zwei Millionen Euro davon werden durch Fördermittel von Bund und Land finanziert.

Erweiterung Campus

Auch auf dem Campus schreitet die bauliche Entwicklung voran. Zwischen der Gertrud-Luckner-Realschule und der Schiller-Gemeinschaftsschule entsteht ein neues Gebäude mit Fachräumen. Nachdem der Betonunterbau fertiggestellt wurde, stehen als nächster Schritt die Holzbauarbeiten an. Für das insgesamt rund 8,6 Millionen Euro teure Vorhaben sind 2027 weitere 2,9 Millionen Euro eingeplant. Knapp 1,5 Millionen Euro erhält die Stadt hierfür an Fördermitteln. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gebäudes sind für Ende 2027 vorgesehen.

Weitere Maßnahmen

Neben den größeren Bauprojekten sind auch an weiteren Schulen Maßnahmen geplant. An der Goetheschule soll Anfang des Jahres die Neugestaltung des Schulhofs beginnen. Dafür sind 260.000 Euro vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt über das Startchancen-Programm. Darüber hinaus ist für 2028 der Bau einer Schulbibliothek mit einem Kostenansatz von 1,4 Millionen Euro geplant, ebenfalls finanziert über das Förderprogramm.

An der Hans-Thoma-Schule in Warmbach stehen im kommenden Jahr die Einrichtung einer Juniorklasse mit 95.000 Euro sowie die Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED mit 23.000 Euro auf der Agenda. Auch für diese Schule ist perspektivisch eine Bibliothek vorgesehen. Ein konkreter Zeitplan steht hierfür allerdings noch nicht fest.

An der Scheffelschule in Herten, deren Erweiterungsbau im April eingeweiht wurde, soll im kommenden Jahr der Schulhof neu gestaltet werden. Dafür sind über mehrere Jahre insgesamt 800.000 Euro veranschlagt.

Hebelschule

Ein größeres Zukunftsprojekt ist der Neubau der Hebelschule in Nollingen. Die Schule, die derzeit noch auf zwei Standorte verteilt ist, soll künftig am Neumattenweg zusammengeführt werden. Aktuell läuft dazu ein Architekturwettbewerb. Die Entwürfe werden Ende Januar erwartet. Die Stadt rechnet mit Baukosten von rund zwölf Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist zum Schuljahr 2030/31 vorgesehen. Bereits 2027 werden an der Hebelhalle die Fenster auf der Nordseite erneuert. Dafür sind 200.000 Euro eingeplant.

Kleinere Maßnahmen betreffen die Fridolinschule in Degerfelden und die Eichendorffschule. An der Fridolinschule sind Arbeiten an der Dachsanierung sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung mit insgesamt 26.000 Euro vorgesehen. An der Eichendorffschule ist für 24.000 Euro ebenfalls eine Umrüstung auf LED geplant.

Investitionsprogramm 

Die geplanten Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Investitionsprogramms für die Rheinfelder Schulen. Von 2017 bis 2027 summieren sich die Ausgaben für Investitionen, Unterhalt und Bewirtschaftung auf rund 61 Millionen Euro. Knapp die Hälfte davon entfällt auf Neubauten und Sanierungen. Auch für die Folgejahre rechnet die Stadt mit einem hohen finanziellen Aufwand: Für 2028 sind insgesamt rund 6,8 Millionen Euro, für 2029 rund 8,8 Millionen Euro für die Schulgebäude eingeplant.