Rund 3,35 Millionen Euro hat die Stadt investiert. Dafür sind etwa 650 Quadratmeter zusätzliche Fläche entstanden – mit neuen Klassen- und Lehrerzimmern, modernen Funktionsräumen und einem Aufzug, der die Schule barrierefrei macht.
Höchste Priorität
Für Oberbürgermeister Klaus Eberhardt ist die Investition ein klares Signal: Bildung hat für die Stadt höchste Priorität. Weitere Projekte wie die geplante Campuserweiterung und die Schulerweiterung in Nollingen seien bereits in Vorbereitung, so das Stadtoberhaupt.
Gelungene Verbindung
Der Neubau ergänzt das bestehende Schulgebäude aus den 1960er-Jahren. Besonders auffällig ist der neue, helle Eingangsbereich im Zentrum der beiden Gebäude. Ein helles und freundliches Treppenhaus verbindet über drei Geschosse Alt- und Neubau.
Beim Bau wurde auch auf Nachhaltigkeit geachtet. Große Teile des Gebäudes bestehen aus Holz, unter anderem aus dem Schwarzwald. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima und schont gleichzeitig Ressourcen. Eine PV-Anlage dient der Eigenstromnutzung.
Schulleiterin Marion Schrank betonte, dass es nicht nur um mehr Platz gehe, sondern um eine Umgebung, die Lernen unterstützt und Entwicklung fördert. Kurz: ein Ort, an dem Lernen Freude macht.
Architektin Jeannette Knöpfel sprach von der „Auflösung der klassischen Flurschule“ zugunsten von Räumen, die ein Lernen „in zeitgemäßen Clustern“ ermöglichen.
Glückwünsche & Geschenke
Glückwünsche und gute Wünsche für die Zukunft überbrachten der Hertener Ortsvorsteher Matthias Reiske sowie die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller. Beiden war die Freude über dieses gelungene Projekt für Herten anzusehen.
Gefeiert wurde die Einweihung mit einem bunten Schulfest. Als kleines Einweihungsgeschenk hatte Oberbürgermeister nicht nur ein kleines Bäumchen mitgebracht, sondern er überreichte den Kindern einen Gutschein für einen Balancier-Parcours für den Außenbereich der Schule.