Miteinander
Rheinfelden ist geprägt von einem engen Nebeneinander von Industrie, Wohnen und innerstädtischer Nutzung. Gleichzeitig kommen in Teilen der Industrie Stoffe zum Einsatz, die unter die europäische Seveso-III-Richtlinie fallen und damit erhöhte Schutzmaßnahmen erfordern. Vor diesem Hintergrund stand bei dem Austausch die Frage im Mittelpunkt, wie industrielle Sicherheitskonzepte, präventive Maßnahmen und städtebauliche Entwicklung sachgerecht aufeinander abgestimmt werden können.
Städtebauliches Entwicklungskonzept
Bereits im Jahr 2016 erarbeitete die Stadt Rheinfelden gemeinsam mit der örtlichen Industrie und dem Regierungspräsidium Freiburg ein wegweisendes städtebauliches Entwicklungskonzept, das 2024 aktualisiert wurde. Dieses Konzept bildet den strategischen Rahmen für eine sichere und zukunftsfähige Entwicklung von Stadt und Industrie.
„Ein gemeinsames Verständnis schafft Vertrauen und Vertrauen ist die beste Grundlage für eine verlässliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit“, betonte Standortleiter Jörg Falkenberg. Eine frühzeitige und fundierte fachliche Abstimmung zwischen Stadt, Behörden und Unternehmen sei insbesondere bei Planungs- und Genehmigungsprozessen von Bauvorhaben von zentraler Bedeutung.
Austausch
Der Austausch zwischen Stadt und Industrie ist dabei kontinuierlich angelegt. „Wir stimmen uns regelmäßig ab – bei Bauanträgen ebenso wie bei Sicherheitsfragen“, erläuterte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt. Aktuell wurden unter anderem Produktionsprozesse, betriebliche Abläufe sowie präventive Sicherheitskonzepte vorgestellt und diskutiert.
Stadt und Unternehmen bekräftigten gemeinsam ihr Ziel, den offenen Dialog fortzuführen. Transparenz, frühzeitige Information und konstruktive Zusammenarbeit sollen auch künftig dazu beitragen, Sicherheitsaspekte verantwortungsvoll zu berücksichtigen und gleichzeitig Entwicklungsperspektiven für Rheinfelden zu ermöglichen.