Klimabeirat befasst sich mit Klimaschutz und Klimaanpassung

Stadtnachricht

Welche Maßnahmen kann Rheinfelden für mehr Klimaschutz umsetzen und wie kann sich die Stadt auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Klimabeirat der Stadt bei seiner Sitzung am Dienstag, 6. Oktober. 

Masterplan Klima

Klimaschutzmanagerin Louisa Freytag stellte zunächst den aktuellen Klima- und Energiebericht sowie den neuen „Masterplan Klimaschutz“ vor. Dieser umfasst 36 Maßnahmen, die einen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität der Stadt leisten sollen. Die Mitglieder des Klimabeirats nutzten die Vorstellung, um Fragen zu stellen und Anmerkungen einzubringen. Dabei ging es unter anderem um Batteriespeicher. Die Hinweise aus dem Gremium sollen in die weitere Arbeit einfließen.

Klimaanpassung

Ein Schwerpunkt der Sitzung lag anschließend auf der Klimaanpassung. Denn neben der Reduzierung von Treibhausgasen muss sich Rheinfelden auch auf Folgen des Klimawandels wie zunehmende Hitze, Dürre und Starkregen einstellen. Die beiden neuen Mitarbeitenden der Stabsstelle Klima, Amrei Kuhne und Marcel Maier, arbeiten daran, dafür im kommenden Jahr einen Fahrplan zu entwickeln. In der Diskussion mit dem Klimabeirat kristallisierten sich folgende Schwerpunkte heraus: der Schutz älterer Menschen und von Kindern vor Hitze, die künftige Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie mehr Grün in der Innenstadt. Eine stärkere Begrünung soll dabei nicht nur zur Klimaanpassung beitragen, sondern auch die Aufenthaltsqualität verbessern.

Hitzeaktionsplan

Besonders beim Thema Hitze will die Stabsstelle Klima in den kommenden Monaten weiter vorankommen. Sie will sich intensiv mit einem Hitzeaktionsplan zum Schutz der menschlichen Gesundheit beschäftigen. Ziel ist es, Rheinfelden besser auf künftige Hitzeperioden vorzubereiten. Die nächste Sitzung des Klimabeirats ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.


Bildtext: Marcel Maier im Austausch mit dem Klimabeirat.