Mit der offiziellen Vereidigung durch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt hat das neue Rheinfelder Jugendparlament am vergangenen Freitag seine Arbeit aufgenommen. 


Die Jungparlamentarier schworen dabei feierlich, für die Belange der Stadt einzutreten und wurden nach ihrer Unterzeichnung der entsprechenden Verpflichtungserklärung von Oberbürgermeister Eberhardt mit Handschlag in der Kommunalpolitik willkommen geheißen. 


Bereits zuvor hatte das Stadtoberhaupt dabei die besondere Bedeutung der Sitzung hervorgehoben und sich bei den jungen Menschen dafür bedankt, dass sie sich dazu bereitgefunden haben „der Jugend ein Sprachrohr zu geben“. Er betonte, dass sich die Stadt auf die Zusammenarbeit freue und animierte die Gewählten dazu beizutragen, dass „unsere Demokratie in Rheinfelden lebt“. 


Wahl des Vorstandsteams

Anschließend wählten die Jungparlamentarier aus ihrer Mitte ein vierköpfiges Vorstandsteam: Erster Vorsitzender des Jugendparlaments ist Almir Imeri, seine Stellvertretung übernimmt Kiara Maria Casota. Zum Schriftführer wurde Laurin Rogan gewählt und zu seiner Stellvertretung Florienne Wolf. Das Team vertritt das Jugendparlament nach außen, bestimmt die Tagesordnung der Sitzungen und wurde auf ein Jahr gewählt. Zudem beruft der Vorsitzende – wie Oberbürgermeister Klaus Eberhardt zuvor aufgeklärt hatte – die Sitzungen des Parlaments ein und ist Ansprechpartner für die Stadtverwaltung. 


Ausblick

In seiner neuen Rolle übernahm dann Vorsitzender Almir Imeri die Sitzung von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und gab einen Ausblick auf die geplanten Themenschwerpunkte. Zuvor sprach er aber noch einen großen Dank an die Stadt und den Gemeinderat für die Wiedereinführung des Jugendparlaments nach neun Jahren aus sowie an alle Mitglieder des neuen Gremiums, die aus ganz Rheinfelden zusammenkommen. 


„Wir werden unsere Chance nutzen“, versprach der neue Vorsitzende und nannte anschließend als zwei Schwerpunkte des neuen Gremiums die Themen Mobilität und Treffpunkte für junge Menschen. Ebenso kündigte er Unterstützung beim Thema Ganzjahresbad an, nannte die Sanierung von Schulgebäuden als Thema, ebenso wie die Sicherheit im öffentlichen Raum. 


Vernetzung

Weiterhin will sich das Jugendparlament mit anderen Jugendparlamenten in der Region vernetzen und sich auch dem baden-württembergischen Dachverband wieder anschließen. 


Abschließend betonte Almir Imeri: „Wir wollen Verantwortung übernehmen und die Anliegen junger Menschen vertreten“, bevor sich die Jungparlamentarier, die Vertreter der Stadt und aus dem Gemeinderat sowie interessierte Gäste noch zu einem Apéro mit Limo und Pizza zusammenfanden.