Fünf Sichtweisen auf Alice

Stadtnachricht Kernstadt

Das Theater Tempus fugit präsentiert am Sonntag, 14. Juni, 15 Uhr, und Montag, 15. Juni, 9.30 Uhr und 17 Uhr, das neue Stück „Alice und Alles im Wunderland“ im Kulturpark Tutti Kiesi.

Das Stück basiert auf der berühmten Wunderland-Geschichte des britischen Schriftstellers, Diakons und Mathematikers Lewis Carroll. Gemeinsam laden die Beteiligten zu einer fantasievollen Reise in die Welt von Alice ein. Alice begegnet seltsamen Figuren, die laut auftreten, Macht beanspruchen und ungerechte Urteile fällen. Anfangs verunsichert sie das. Doch bald erkennt sie: Viele dieser Gestalten wirken größer und mächtiger, als sie wirklich sind. Alice durchschaut ihr Spiel – und spielt mit, allerdings nach ihren eigenen Regeln.

An der Großproduktion beteiligen sich in diesem Jahr fünf Theatergruppen von Theater Tempus fugit: Schulkinder, Theater-AGs, das Kinder- und Jugendtheater Rheinfelden, Theater Tempus fugit sowie Musiker:innen der Musikschule Rheinfelden (Baden). Die Open-Air-Produktion entsteht in Kooperation mit der Musikschule Rheinfelden (Baden). Musikalisch begleitet wird das Stück unter anderem von einer Trompeterin, die die Königin ankündigt; auch Gitarre und Blockflöte kommen zum Einsatz. „Die große Herausforderung ist dabei“, sagt Musikschulleiter Bernward Braun, „die unterschiedlichen Arbeitsstile von Musikschule und Theater zusammenzubringen.“ Dass dies gelingen kann, zeigte bereits die gemeinsame Aufführung „Siehst du mich nicht?“ im Lichthof des Georg-Büchner-Gymnasiums in Rheinfelden (Baden).

„Die Open-Air-Produktion ist für uns in der Stadt ein kulturelles Highlight“, sagt der Leiter des Kulturamts der Stadt Rheinfelden (Baden), Dario Rago. Theater Tempus fugit stehe für Vielfalt, öffne den Blick für Andere und ermögliche kulturelle Teilhabe, deshalb fördere die Stadt Rheinfelden (Baden) seit Langem die Projekte des Theaters, so der Kulturamtsleiter weiter.

„Viele Spieler:innen des Jugendtheaters Rheinfelden haben erst seit zwei Monaten Bühnenerfahrung“, erzählt Rebecca Pfeiffer, Mitglied des Jugendtheaters Rheinfelden, dessen Teilnehmer:innenzahl seit der Aufführung im Georg Büchner Gymnasium auf 21 Personen angewachsen ist. Ziel sei es, das junge Menschen für junge Menschen spielen.

Das Interesse an der Produktion ist groß. Für die Vorstellung am Montagmorgen haben sich bereits knapp 300 Personen angemeldet. 


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