Kehrseite des guten Wetters
Das sommerliche Wetter mit hohen Temperaturen sorgte allerdings nicht nur für volle Becken, sondern auch für einen höheren Ressourcenverbrauch. Wie Bäderbetriebsleiter Thomas Wiener erläuterte, waren aufgrund der warmen Witterung zusätzliche Filterspülungen notwendig, um die Wasserqualität und Hygiene sicherzustellen. Auch die hohe Zahl der Badegäste wirkte sich auf den Wasserverbrauch aus, insbesondere durch die Nutzung der Duschen. Hinzu kam ein gestiegener Energiebedarf, da die Wassertemperaturen angehoben wurden.
Die positive Besucherentwicklung machte sich auch bei den Einnahmen bemerkbar. Diese beliefen sich auf rund 268.000 Euro und lagen damit 57.000 Euro über dem Vorjahreswert.
Kritikpunkt Kartenzahlung
In der Rückmeldung der Gäste wurde insbesondere die fehlende Möglichkeit zur Kartenzahlung in den Randzeiten kritisiert, in denen die Freibadkasse nicht besetzt ist. Die Öffnungszeiten von 9 bis 21 Uhr wurden hingegen sehr positiv bewertet.
Auch im Hauptausschuss wurde die eingeschränkte Kartenzahlung thematisiert. Linda Maurer, Leiterin der Abteilung Steuerung, bestätigte, dass die Stadt die Problematik kenne und die IT-Fachleute bereits an einer Lösung arbeiteten. Zugleich verwies sie darauf, dass die eingeschränkte Kassenbesetzung auf eine Sparmaßnahme zurückgeht, die von den Gremien im Frühjahr beschlossen worden war.
Hallenbadsaison
Seit dem 17. Oktober ist das Rheinfelder Hallenbad wieder geöffnet. Die Badezeiten sind samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 8 bis 18 Uhr. Während der Hallenbadsaison nutzt das Bäderteam die Kapazitäten auch für ein umfangreiches Kursangebot. Bei den Schwimmkursen wurde ein neues Konzept eingeführt, das sich stärker an der Organisation des Schulschwimmens orientiert.