Die St. Josefskirche in Rheinfelden wurde fast am gleichen Ort erbaut wie eine 1899 aus Holzfachwerk erstellte Notkirche.
Im Stil des Neo-Barock errichtet, wurde sie 1915 nach rund zwei Jahren Bauzeit fertig gestellt. Der Bau war zu diesem Zeitpunkt noch sehr schlicht ausgestattet. So besaß die Kirche noch keine Orgel, keine Decken- und Kreuzwegbilder, und auch kein Geläut. Einer der Gründe hierfür war der durch den Ersten Weltkrieg bedingte Mangel an rüstungswichtigen Metallen.
Die Einweihung der Kirche erfolgte erst 1921, ein Jahr später konnte ein Geläut aus vier Gussstahlglocken angeschafft werden.
Die Kirche steht unter dem Patrozinium des Josef von Nazaret, der als „Josef der Arbeiter“ gewählt wurde, weil der damals junge Ort von der Industrie mit vielen Arbeitern dominiert war.