Die Karl-Metzgergrube entwickelte sich nach der (fast) vollständigen Wiederverfüllung im Jahr 2012 von einer Kiesgrube mit dem Aussehen einer öden „Mondlandschaft“ zu einer naturnahen Grünfläche und einem generationsübergreifenden Ort der Begegnung.
Im Frühjahr 2015 wurde das zuvor wenig genutzte Areal durch neue Zugangswege und einen attraktiven Eingangsbereich mit Birkenhain aufgewertet. Als Treffpunkt und Ausgangspunkt für das Gemeinschaftsgärtnern dient ein „IBA-KIT“, eine rote Freiraumkiste der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020, die mit Gartenbänken und Werkzeugen ausgestattet ist. Um das Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern zu wecken, legte die Stadtgärtnerei damals einen kleinen Kürbisgarten an, den Passanten im Sommer pflegen konnten. Die Ernte wurde beim „Kürbissuppenfest“ zur Eröffnung des Areals verzehrt.
Dies war der Startschuss für das Bürgerprojekt „Stadtgärtle“. Mittlerweile erstreckt sich das Stadtgärtle auf etliche Hochbeete aus Holz oder Dachziegeln. Es gibt ein großes Beet für einen Kindergarten, Obstbäume, Beerensträucher, Lehmofen, Bienenkästen, Sitzbänke, Pavillons, Komposttoiletten sowie ein Landartprojekt.
Zusätzlich zum Gemeinschaftsgärtnern trifft sich regelmäßig eine Boule-Gruppe an der Freiraumkiste des Stadtgärtle. Um auch internationale Turniere mit den Partnerstädten ausrichten zu können, wurde hier eine wettkampftaugliche Boulebahn angelegt.
Als weiteres Projekt wurde in Zusammenarbeit der Sportgemeinschaft Rheinfelden e.V. mit der Stadt ein Pumptrack für Mountainbiker realisiert. Dieser Parcours dient nicht nur der Sportgemeinschaft zu Übungszwecken, sondern steht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es in der Karl-Metzgergrube einen Barfußpfad, der 2019 durch Auszubildende der städtischen Wohnbau konzipiert wurde.
Auf der anderen Seite des Areals, an der Mouscron-Allee, lädt zudem ein kleiner Kunstpfad mit Skulpturen des Rheinfelder Künstlers Nicola Quici zum Entdecken ein.