Ortsteil Degerfelden

Wissenswertes

Degerfelden umfasst eine Fläche von 990 Hektar und liegt auf der Schotterterrasse der Rheinebene, 291 Meter über Normalnull. Die Häuser der gut 1475 Einwohner starken Gemeinde stehen entlang der Straße und des Baches sowie am Hangfuß des Waidbachtals. Degerfelden wurde 1972 eingemeindet.


Wappen

Ein rot bewehrter silberner Adler mit roter Zunge und Schnabel auf einem blauen Schild. Die Gemeinde hat dieses Wappen 1905 angenommen.

Sehenswürdigkeiten

  • Vermeintliche Fliehburg
  • Staffelhaus „Am Mühlenbach“
  • Dorfplatz mit Mühlenrad und Vogtshaus
  • Ölmühle in der „Grenzacher Straße"
  • Sankt Ubald Kapelle in der „Lörracher Straße“
  • Hagenbacher Hof

Geschichte von Degerfelden

Als Träger des Ortsnamens erscheint erstmals in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts Luitoldus de Tegervelt.

Der Ort wird schon 1283, allerdings in unsicherer Identifizierung, erwähnt.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts häufen sich dann die Nennungen. Jedoch weisen Funde aus der Jungsteinzeit auf eine wesentlich frühere Besiedlung hin.

Der zum Ort gehörende Hagenbacher Hof geht auf eine wüst gewordene Siedlung um 800 zurück.

Degerfelden_Gasthaus_zum_Lamm

1926 entdeckte man im Gewann Schlosshalde oberhalb des Ortes eine kleine Burganlage (Fliehburg), die nach Schätzungen im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Der Adler im Wappen des Dorfs erinnert daran, dass Degerfelden bis 1806 zur Herrschaft Rheinfelden gehörte und deren Geschicke teilte.

Die Lage des Ortes war für den Bau von Mühlen geeignet, die in der heutigen Zeit allerdings still gelegt wurden. Die erste Mühle findet schon im Jahr 1370 Erwähnung.

1810 wurde die Gemarkung erweitert, als der „Gelkemer Bann“ der abgegangenen Siedlung „Geitlikon“ zwischen Eichsel und Degerfelden aufgeteilt wurde.

Kirchlich gehörte die Gemeinde schon von früh an zur Pfarrei Herten, das Patronatsrecht übte früher die Komturei Beuggen aus.

Meldungen aus Degerfelden

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Artikel 13-15 von 191
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