Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement

Eine moderne Stadtgesellschaft wird getragen von Menschen jeden Alters, die sich als Partner der „Stadt“, in der sie leben, einbringen und das soziale und wirtschaftliche Leben mitgestalten. Sie sind sozusagen der „soziale Kitt“ einer lebendigen Gesellschaft.

Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist eine wesentliche Ressource einer Stadtgesellschaft. Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren, gehören zu den wichtigsten Partnern der Kommune – gerade im Hinblick auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung des Gemeinwesens und mit Blick auf die vielfältigen sozialen, technologischen und kulturellen Herausforderungen.

Anerkennungskultur

Ehrenamtliches Engagement darf aber weder von der Verwaltung noch von professionellen Trägern funktionalisiert oder als Ausfallbürger für fehlende Leistungen betrachtet werden. Bürgerengagement ist nicht beliebig verfügbar. Haupt- und Ehrenamt müssen sich auf Augenhöhe begegnen. Es bedarf der Anerkennung und „Pflege“. In diesem Sinne hat die Stadt Rheinfelden (Baden) mehr als 600 ehrenamtliche Engagierte im Juni 2018 zu einem Festabend in den Kulturpark Tutti Kiesi eingeladen.

Rolle der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung ist mit ihren Netzwerken aus lokalen Akteuren und Experten „mittendrin“ im Sozialraum Stadt und kann so die Bedürfnisse der Bürger erkennen und wichtige Maßnahmen umsetzen.

In den vergangenen Jahren sind daraus in Rheinfelden (Baden) beispielhaft die Rheinfelder Tafel e.V., die Bürgerstiftung, das Lokale Bündnis für Familie, der Stadtseniorenrat, der Bewohnerbeirat Oberrheinfelden, die IG Spielplatz Oberrheinfelden, die Engagierte Stadt mit der Freiwilligenagentur, der Förderverein für das Jugendhaus oder die Nachtwanderer hervorgegangen.

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