Städtische Nachricht

Zertifikate für Koch- und Bewegungsworkshop


Die zertifizierten Kursteilnehmerinnen mit Ernährungsberaterin Astrid Appelt (links), Fatima Yildiz von der LFA-Stiftung (4. von rechts) sowie Emma Küpfer (3. von rechts) und Christine Tortomasi (hinten rechts) von der Stadtverwaltung Rheinfelden.

Das Projekt, das von der Rheinfelder Quartiersarbeit und der Stiftung Lernen, Fördern, Arbeiten (LFA) initiiert und vom Landratsamt Lörrach unterstützt wurde, sollte dazu anregen, sich mit den eigenen Essgewohnheiten auseinander zu setzen und gesunde, frische und preiswerte Alternativen kennen zu lernen. Gleichzeitig lag der Fokus aber auch auf der Vermittlung des Wissens, dass Bewegung und Entspannung für eine gesundheitsbewusste Lebensweise wichtig sind.

Die Inhalte des Kurses reichten daher von den Themen Ernährung, Vorratshaltung oder kreative Resteverwertung, bis zu einfachen Bewegungsübungen, die sich in den Alltag integrieren lassen. „Eigentlich hatten wir den Kurs schon lange geplant“, verrät Christine Tortomasi von der Quartiersarbeit. Doch durch die Corona-Pandemie habe der Kurs immer wieder verschoben werden müssen. Deshalb sei sie sehr froh, dass er nun zum ersten Mal stattfinden konnte.

Während der einzelnen Termine lernten die Teilnehmerinnen von einer Ernährungsberaterin zunächst in der Theorie Wissenswertes über verschiedene Lebensmittel und ihre Verwendung, bevor das Gelernte anschließend in der Praxis in Form von gesunden Gerichten umgesetzt wurde.

Die zehn mitmachenden Frauen sind Mitglieder des LFA-Kurses „M’Power“ für Frauen mit Migrations- oder Fluchthintergrund und ziehen am Ende durchweg ein sehr positives Fazit des mehrtägigen Workshops: Eine aus Syrien stammende Teilnehmerin merkte etwa an, dass sie es toll finde, dass gesundes Essen im Vordergrund stehe, da die syrische Küche doch eher deftig sei. Andere Kursteilnehmerinnen fanden das gemeinsame Kochen und die Atmosphäre super und freuten sich besonders darüber, dass sie in dem Kurs auch ihre Deutschkenntnisse weiter verbessern konnten. Für eine spätere Fortsetzung jedenfalls zeigten sich alle Frauen durchaus offen.

Das Projekt wurde von der Landesinitiative „Komm in Form – Initiative für clevere Ernährung“ gefördert.