Städtische Nachricht

Wohnbauprojekt in der Ernst-Reuter-Straße


Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Wohnbau-Geschäftsführer Markus Schwamm beim symbolischen Spatenstich für zwölf geförderte Wohnungen in der Ernst-Reuter-Straße 15.

Geförderter Wohnungsbau

Als Teil der von Stadt und Wohnungsbaugesellschaft angekündigten Sanierungs- und Wohnbauoffensive werden die Wohneinheiten zu 100 Prozent im geförderten Wohnungsbau errichtet und nach ihrer Fertigstellung deutlich unter dem ortsüblichen Mietspiegel vermietet.

„Wir tragen damit der aktuellen Wohnraumsituation Rechnung und halten unser Versprechen, uns für eine Entlastung des angespannten Wohnungsmarkts einzusetzen“, betont Markus Schwamm, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau. „Nachdem bereits bei unserem Bauprojekt in der Römerstraße 47 Wohnungen zu 50 Prozent öffentlich gefördert wurden, legen wir nun mit den zu 100 Prozent geförderten neuen Wohnungen in der Ernst-Reuter-Straße nach.“

Vergünstigte Strompreise

Um den Wohnkomfort für die Bewohner zu erhöhen und gleichzeitig die Energiebilanz des Gebäudes zu verbessern, wird der Neubau im KfW-55-Standard errichtet. „Durch die energieeffiziente Bauweise unterstreicht die Wohnbau auch die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Rheinfelden (Baden)“, ergänzt Oberbürgermeister Klaus Eberhardt.

Zudem profitieren die späteren Bewohner von vergünstigten Strompreisen: Gemeinsam mit der Bürgerenergie Dreiländereck eG ist zusätzlich die Errichtung einer Photovoltaikanlage geplant, die einen Teil des Gesamtenergieverbrauchs vor Ort erzeugt und den Mietern über ein Mieterstrommodell zur Verfügung gestellt wird. In den Augen von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich ökologischer Anspruch mit ökonomischen Vorteilen zum Wohle der Bewohner verbinden lässt.  

Großzügige und barrierefreie Wohnungen

Das neue dreigeschossige Wohnhaus bietet Platz für zwölf Wohnungen, die sich auf sechs Dreizimmerwohnungen mit jeweils gut 80 Quadratmetern Wohnfläche sowie sechs Zweizimmerwohnungen mit jeweils rund 57 Quadratmetern Wohnfläche verteilen. Um der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen, wurden alle Wohnungen barrierefrei konzipiert. Zu jeder Wohnung gehört ein Balkon oder eine Terrasse mit etwa neun bis zehn Quadratmetern Nutzfläche. Am Gebäude werden zudem 15 oberirdische Stellplätze und 28 Fahrradabstellplätze errichtet.

Sozialer Auftrag

Für die Wohnbau Rheinfelden steckt in dem Neubau auch ein sozialer Auftrag: „Das Bauvorhaben wird vom Landeswohnraumförderprogramm neben der Eigenmitteleinbringung der Wohnbau zu 100 Prozent öffentlich gefördert. Das allein bringt aus unserer Sicht schon eine soziale Verpflichtung mit sich“, erklärt Schwamm. „Außerdem haben wir uns, gemeinsam mit der Stadt, auf die Fahnen geschrieben, etwas zur Förderung von Rheinfelden als ‚Soziale Stadt‘ zu tun. Für uns bedeutet das: Wir wollen ein Quartier schaffen und kontinuierlich weiterentwickeln, das ganz verschiedene Wohnmöglichkeiten und Angebote in sich vereint.“ Dies reiche von öffentlich gefördertem Wohnungsbau bis zur Begleitung ins Eigentum sowie weitere umfassende Angebote wie Kindergärten, Mikroappartments oder Duplex-Häuser, die nun den nächsten Bauabschnitt angegangen werden. „Diese sozio-ökologische Gesamtstruktur ist ein weiterer Meilenstein für unser Gesamtquartierskonzept“, so Schwamm.