Städtische Nachricht

10. Europäisches Filmfestival der Generationen


Die neue Bundesfreiwillige des Bürgertreffpunktes Gambrinus, Isabelle Heiler, ist von der Idee des Filmvestivals der Generationen begeistert und freut sich auf die Filmabende in Rheinfelden.

5 Filme - 5 Spielorte


Zwischen dem 18. Oktober und 4. November werden an fünf verschiedenen Orten in Rheinfelden Filme zum Thema Älterwerden, demographischer Wandel gezeigt. Die Vorführungen sind kostenlos und beginnen jeweils um 19 Uhr.

Kino und mehr


Die Beteiligung am Filmfestival der Generationen geht auf eine Initiative des Netzwerkes Ehrenamt der engagierten Stadt zurück, die mit ihrem Vorschlag beim Verein Stadtkino auf offene Ohren stieß. „Wir konnten fünf Netzwerkpartner finden, die ihre Räume an einem Abend in Kinos verwandeln und gleichzeitig auch das Rahmenprogramm organisieren“, erklärt Stefanie Franosz, die von Seiten der Stadt die Aktivitäten des Netzwerkes koordiniert.

Denn beim Filmfestival der Generationen geht es nicht nur um das gemeinsame Kinoerlebnis, sondern um den Austausch zwischen Jung und Alt. „Die Spiel- und Dokumentarfilme sollen die Bürger miteinander ins Gespräch bringen und so eine Diskussion über Themen, die uns alle betreffen, in Gang setzen“, erklärt Frank Trotzki vom Stadtkinoverein.

Bunte Mischung


Die fünf „Gastgeber“ durften sich aus einer Liste mit über 30 Filmen ihre Favoriten aussuchen. Den Auftakt macht am Freitag, 18. Oktober, das Familienzentrum mit der Komödie „Britt-Marie war hier“. Der aus Schweden kommende Film handelt von einer älteren betrogenen Ehefrau, die in der schwedischen Provinz einen Neustart als Fußballtrainerin einer Jugendmannschaft wagt.

Am Montag, 21. Oktober, verwandelt Hülya Bogaziyanlioglu mit dem Rhein Bildungs- und Kulturverein das Restaurant Istanbul Grill in einen Kinosaal. Der Dokumentarfilm „Dieses bunte Deutschland“ begleitet vier Geflüchtete über ein Jahr und zeigt ihren schwierigen, aber mutigen Neubeginn nach der Flucht.

Ein weiterer Gastgeber ist die Volkshochschule. Sie zeigt am Donnerstag, 31. Oktober, zum Jubiläum „30 Jahren Wende“ die Dokumentation „Zug in die Freiheit“ über die historische Zugfahrt der Prager Botschaftsflüchtlinge.

Am Freitag, 1. November, lädt die evangelische Chrischona-Gemeinde zum Kinoabend in den Treffpunkt Lichtblick ein. "[email protected]" handelt vom vermutlich weltweit berühmtesten Seniorenchor aus Massachusetts. Die etwa 30 Männer und Frauen im Alter von über 75 Jahren begeistern mit ihrem Repertoire aus Punk-, Soul- und Rock-Songs und sind gleichzeitig eine Schicksalsgemeinschaft, die sich gegenseitig stützt und ermuntert.

Und zum Abschluss zeigt das Seniorenbüro Rheinfelden im Bürgertreffpunkt Gambrinus am Montag, 4. November, die Komödie „Ein Mann namens Ove“, in der eine hilfesuchende Nachbarin auf einen einsamen Griesgram trifft.

An allen Kinoabenden gibt es im Anschluss an die Filme eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken. „Wir hoffen sehr, dass die Besucher die Gelegenheit nutzen und über die Filme ins Gespräch kommen“, so Stefanie Franosz.
 
Ermöglicht wird das Filmfestival durch Unterstützung der engagierten Stadt und des Kulturamtes.
 

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