Städtische Nachricht

Hilfe bei Biberfraß
Biber siedelt am Großbach bei Degerfelden


Das ist ein erfreuliches Zeichen für die ökologische Wirksamkeit der naturnahen Gewässerrandstreifen, die im Rahmen der Flurbereinigung angelegt wurden. Biber sind pflanzenfressende Tiere, die sich im Sommer hauptsächlich von jungen Gehölztrieben (z.B. Weide) sowie von krautigen Ufer- und Wasserpflanzen sowie von Ackerfrüchten ernähren. Im Winter stellt die Rinde von Weichhölzern wie Pappeln, Weiden, Haselnüssen und Birken die Hauptnahrung dar. Andere Baumarten wie Eichen, werden vor allem bei Weichholzmangel und vereinzelt gefällt.

Der Biber nutzt, wie viele andere Wildtierarten auch, liegengelassene Äpfel und gerne dann auch die Obstbaumrinde. Deshalb bietet das Regierungspräsidium Freiburg in Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinfelden (Baden) vorsorgend Hilfe an: Bachanlieger des Großbachs können bei den Technischen Diensten in der Güterstraße in Rheinfelden kostenlos Maschendraht abholen, um die Stämme ihrer Obstbäume bei Anzeichen einer Nutzung durch Biber (benagte Stellen am Stamm, Trampelpfade) mittels Drahthosen vor Biberfraß zu schützen.

Die Technischen Dienste der Stadt und das Bibermanagement des Regierungsbezirks beobachten den durch den Biberdamm verursachten Aufstau des Großbachs aufmerksam. In Zusammenarbeit mit Frau Bettina Sättele, Fachbüro für Biberfragen, werden bei Gefahr eines starken Rückstaus in Anlagen, Rohrsysteme, Gräben etc. biberverträgliche Lösungen gesucht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ursula Philipps (Stadtplanungs- und Umweltabteilung, Tel. 95-347, u.philipps@rheinfelden-baden.de) oder an die Technischen Dienste, Tel. 717899 -0.