Städtische Nachricht

Ergebnisse aus dem Sozialausschuss
Ausbau der Kleinkindbetreuung und Rückblick Sommerferienprogramm


Tagesordnungspunkt 1 behandelte den Ausbau der Kleinkindbetreuung in Rheinfelden. Der Ausbau und Umbau in der katholischen Kindertagestätte St. Michael wird zu Ende Januar 2014 fertig. Amtsleiter Cornelia Rösner hielt fest, dass der Zeitrahmen eingehalten wird. Hochbauabteilungsleiter Erik Fiss informierte anschließend über den Neubau des Kindeshauses Herten. Der Baubeginn musste verschoben werden, der Neubau hat aber mittlerweile begonnen. Aufgrund der elementierten Bauweise kann der Neubau schnell realisiert werden. Die Eröffnung ist für den 1. März 2014 vorgesehen. Annette Sigmund, die Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Kunterbunt, wird dann als Leiterin nach Herten wechseln. Für Ende November 2013 ist eine Informationsveranstaltung für Eltern, die dort ihre Kinder angemeldet haben, in Planung. Die evangelische Kindertagesstätte Regenbogen hat den vollständigen Betrieb nach ihrem Umbau wieder aufgenommen. Der Ausschuss nahm die Berichte zur Kenntnis.

Unter Tagesordnungspunkt 2 informierte Amtsleiterin Cornelia Rösner über „Little Bird“. Little Bird ist ein Programm zur Anmeldung von Kindern für Kindergartenplätzen, welches das Anmeldeprozedere vereinfacht, da alle Rheinfelder Einrichtungen daran beteiligen sind. Über das Programm können Eltern offene Kindergartenplätze oder Tagesmütter finden und die Kinder dafür anmelden. Für die Verwaltung wird das Führen von mehreren Anmelde- und Wartelisten unnötig. Die Bedarfserkennung wird aufgrund unverfälschter Bedarfsprognosen verbessert. Die Nachbargemeinde Grenzach-Wyhlen hat mit dem Programm schon gute Erfahrung gemacht. Der Ausschuss nahm die Information zur Kenntnis.

Unter Tagesordnungspunkt 3 informierten Jugendreferent Simon Hohler und Frieder Kaltenbach, Leiter des Kulturparks Tutti Kiesi, über den Verlauf des Sommerferienprogramms. Die Präsentation von Simon Hohler und Frieder Kaltenbach können Sie hier einsehen. Der Jugendreferent hob hervor, dass ohne die Beteiligung der Vereine ein solch großes Ferienprogramm nicht möglich wäre und jeder Verein willkommen ist, sich einzubringen. Der Ausschuss nahm den Bericht zur Kenntnis.

Als vierter Tagesordnungspunkt wurde über den „Start der Sozialplanung für die älter werdende Generation“ informiert. Amtsleiter Cornelia Rösner erläuterte, dass das Amt für Familie, Jugend, Senioren und Soziales mit dem Beratungsbüro Silver Age aus Freiburg zusammen arbeitet, um eine Sozialplanung für die älter werdende Gesellschaft auf die Beine zu stellen. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt der Lebensqualität für Senioren. Darunter fallen die folgenden Aspekte: 1. Versorgungssicherheit und Versorgungsflexibilität, 2. Physische und psychische Gesundheit, 3. Ermöglichung von Teilhabe, Individualität und Mitwirkung, 4. Einbindung in soziale/familiäre Netzwerke, Erleben von Empathie, 5. Umgang mit Akzeptanz von altersbedingten Veränderungen. Zusammen mit weiteren Akteuren will die Stadtverwaltung die Rahmenbedingungen beeinflussen, damit diese Ziele zum Erhalt der Lebensqualität erreicht werden können. Dazu wurde eine Projektgruppe gegründet, der folgende Personen angehören: Dr. Karl-Heinz Huber (St. Josefshaus Fachbereich Altenhilfeplanung), Dr. Ludwig Fritze (Vertreter der Ärzte in Rheinfelden), Eckhard Mikuszies (Stadtseniorenrat), Rolf Steinegger (Vorstand Caritasverband Hochrhein), Elisabeth Schade-Aniran (Koordinierungsstelle Seniorenarbeit und bürgerschaftliches Engagement) und Amtsleiter Cornelia Rösner. Die Projektgruppe erhebt derzeit als ersten Schritt den IST-Stand in Rheinfelden. Der Ausschuss nahm die Information zur Kenntnis.