Städtische Nachricht

Feldlerchenmonitoring

Bau- und Umweltausschuss 2. Mai 2024

Im Zuge der Entwicklung des Industriegebiets Süd wurden entsprechende Maßnahmen zum Schutz des Bodenbrüters etabliert. Die Fläche, auf der die Maßnahmen durchgeführt werden, wurde in den letzten Jahren schrittweise ausgebaut und betrug zuletzt sechs Hektar.

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem eine feldlerchenfreundliche Bewirtschaftung mit kurzhalmigen Sorten von Hafer und Sommerweizen sowie das Schaffen von Sichtachsen durch das auf den Stock setzen von kulissenbildenden Gehölzen.

Bestandsentwicklung

Doch trotz dieser insgesamt für die Feldlerche sehr guten Bedingungen konnten in den vergangenen zwei Jahren (2022, 2023) keine Feldlerchen nachgewiesen werden. Jetzt will die Verwaltung das diesjährige Monitoring abwarten. Sollten die Bereiche erneut unbesiedelt bleiben, will die Verwaltung das Gespräch mit der Unteren Naturschutzbehörde suchen und gegebenenfalls neue Maßnahmen ins Auge fassen.

Ursache

Die isolierte Lage des ohnehin sehr kleinen Brutgebietes am Hochrhein dürfte im Zusammenwirken mit einem jahrweise schlechten Bruterfolg ein wesentlicher Grund für die rückläufige Bestandsentwicklung und das Ausbleiben der Tiere sein – so die Experten.