Städtische Nachricht

Rekordinvestitionen der Wohnbau


Wohnbau-Geschäftsführer Markus Schwamm und OB Klaus Eberhardt berichten über Investitionen in Rekordhöhe.
Trotz unsicherer Marktlage im Bausektor investiert die Wohnbau Rheinfelden in diesem Jahr 20 Millionen Euro: 10 Millionen fließen in Neubauprojekte, 10 Millionen in Sanierungsmaßnahmen. Ein Volumen, das in der über 70-jährigen Unternehmensgeschichte noch nie erreicht wurde.

Preisgünstiger Wohnraum

Mit dieser antizyklischen Investitionsstrategie kämpft die Wohnbau gegen die Kluft zwischen benötigtem und geschaffenem Wohnraum und bekennt sich damit klar zu ihrer sozialen Verantwortung. „Alle 93 Wohnungen, die neu entstehen, sind öffentlich geförderte Wohnungen und stehen damit wirtschaftlich schwächer gestellten Bürgern zur Verfügung“, betont Wohnbau-Geschäftsführer Markus Schwamm anlässlich eines Pressegespräches.

Verdichtung

79 Wohnungen entstehen in der Werderstraße 79 anstelle von oberirdischen baufälligen Garagen. Neben 63 kleinen Wohnungen entstehen dort auch 16 Drei- bis Vier-Zimmerwohnungen speziell für Familien mit Kindern. Der Spatenstich zu diesem Projekt fand bereits im vergangenen Jahr statt. Wenn alles nach Plan läuft, sind die Wohnungen 2026 fertiggestellt.

Sanierung und Neubau

Weitere 14 neue Wohnungen entstehen in der Werderstraße 32/34 – ebenfalls öffentlich gefördert. Bei diesem Projekt verbindet die Wohnbau die Sanierung von zwei Bestandsgebäuden mit der Schaffung von neuem Wohnraum. „Durch die Sanierung der kompletten Außenhülle, der Erneuerung der Heizungsanlage sowie dem Anschluss an das Nahwärmenetz wird die Energieeffizienz der beiden Bestandsgebäude aus dem Jahr 1958 vom Energiestandard 210 auf den KfW-Standard 70 verbessert“, erläutert Schwamm. Ein Sprung, der sich deutlich auf die „Klimabilanz“ auswirken wird.

Die neuen Wohnungen entstehen in Form eines neuen Verbindungsgebäudes zwischen den beiden dreistöckigen Mehrfamilienhäusern. Hierzu werden die beiden bestehenden Gebäude um eine weitere Etage aufgestockt. Der Spatenstich ist für April geplant, die Fertigstellung bis 2025.

Wohnbauoffensive

Insgesamt hat die Wohnbau seit Beginn der Wohnraumoffensive in den vergangenen Jahren in Rheinfelden 239 neue Mietwohnungen geschaffen. Davon sind mehr als die Hälfte (rund 60 Prozent) öffentliche geförderte Wohneinheiten. Eine Quote, die sich mehr als sehen lassen kann, so Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbau.

Regionale Wirtschaft

Aber nicht nur der Wohnungsmarkt und die Mieter profitieren von den Maßnahmen, sondern auch die regionale Wirtschaft. „Pro Jahr vergeben wir rund 5.000 Aufträge an vorwiegend regionale Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen“, betont Markus Schwamm. Damit erweist sich die Wohnbau auch für die Betriebe in schwierigen Zeiten als verlässlicher Partner.