Coronavirus

Verhaltenstipps

Was kann ich selbst tun, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen?

Je weniger Menschen zueinander Kontakt haben, desto geringer ist die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Virus. Deshalb sind vor allem größere Menschenansammlungen derzeit verboten. Auch allzu enge Kontakte im privaten Bereich können zum Problem werden.

Die wichtigsten Regeln, um soziale Distanz zu schaffen, haben das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusammengefasst:

Kontakte reduzieren

Bleiben Sie zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, oder ähnlichem.

Gleichzeitig sind gerade diese Menschen am meisten in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Helfen Sie daher - wenn möglich - denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte oder chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Dies lässt sich auch per Handy und Haustür-Lieferung ohne persönliche Begegnung organisieren.

Verabredungen mit Freunden, Verwandten und Bekannten sollten Sie absagen, große Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern sind derzeit verboten und müssen verschoben werden.

Abstand halten

Falls Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten, achten Sie darauf, Abstand zu Anderen zu halten. Dies gilt ganz besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei Atemwegssymptomen.

Und auch im privaten Bereich gelten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen: Mindestens ein, besser zwei Meter Abstand halten und auf alle Begrüßungsrituale wie Händeschütteln und Umarmungen verzichten. Halten Sie sich zudem an die Husten- und Niesregeln und waschen Sie sich regelmäßig die Hände.

Zu Hause bleiben

Arbeiten Sie - in Abstimmung mit dem Arbeitsgeber - wenn möglich von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab. Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie zum Beispiel Händeschütteln oder Umarmungen.

Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte oder Apotheken weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.

Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem eigenen Auto.

Gehen Sie mit Vorsicht ins Freie und halten Sie auch hier Abstand zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen.


Wie kann ich Infektionen vorbeugen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützt das Einhalten von Hygieneregeln vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus und hilft, die rasche Verbreitung der Infektionskrankheit in der Bevölkerung zu verringern.
 
Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Dazu zählen:
  • Händeschütteln vermeiden
  • Anhusten und Anniesen vermeiden
  • Berührung von Augen, Nase oder Mund vermeiden
  • Zum Naseputzen nur Einmal-Taschentücher verwenden und sie sicher im Mülleimer entsorgen
  • Räume häufig und intensiv lüften
  • Hände gründlich waschen -  vor der Nahrungsaufnahme, nach Berührungskontakten und nach WC-Benutzung
  • Hände desinfizieren nach Berührungskontakt mit Grippekranken
Allgemein gilt, dass das Infektionsrisiko insbesondere für Grippe und grippeähnliche Erkrankungen bei Aufenthalt in Menschenmengen insbesondere in geschlossenen Räumen höher ist als bei Aufenthalt unter freiem Himmel und Kontakt zu einem kleineren Personenkreis.

Was muss ich tun, wenn ich Kontakt zu einer infizierten Personen hatte?

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich auch ohne Symptome unverzüglich an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

Bei Verdacht: Kontakt zum Gesundheitsamt im Landratsamt Lörrach unter 07621 4102101 aufnehmen.

Was muss ich tun, wenn ich aus einem Risikogebiet zurückgekehrt bin?

Personen, die sich in Risikogebieten oder betroffenen Regionen aufgehalten haben und Symptome zeigen, sollten:
  • sich zunächst telefonisch mit dem Hinweis auf die Reise an ihren Hausarzt wenden,
  • unnötige Kontakte vermeiden,
  • zu Hause bleiben,
  • beim Husten und Niesen Abstand zu anderen halten und sich wegdrehen (die Armbeuge vor Mund und Nase halten oder ein Taschentuch benutzen, das Sie sofort entsorgen) und
  • sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen, das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene) vermeiden.

Wenn Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, und bisher keine Symptome haben:
  • vermeiden Sie dennoch unnötige Kontakte,
  • bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

Bei akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere mit oder ohne Fieber
halten Sie sich an die oben genannten Verhaltenshinweise zur Händehygiene, Husten und Niesetiquette und suchen Sie nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf Ihre Reise einen Arzt auf.

Eine Liste der aktuellen Risikogebiete kann beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Filme zum Thema "schützen"

Richtig Hände waschen



Richtig husten und niesen


Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Telefon-Hotline

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt in Stuttgart eine Telefon-Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet: 0711 9043 9555 (werktags von 9 bis 16 Uhr)

Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Lörrach, die Fragen zum Corona-Virus haben, können sich auch an das Gesundheitsamt des Landkreis Lörrach wenden: 07621 4108971 (montags bis mittwochs sowie freitags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr und donnerstags von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr)

Über die E-Mail-Adresse covid19@loerrach-landkreis.de können ebenfalls Fragen gestellt werden, die zeitnah beantwortet werden.