Wichtige Hinweise zur

Einreise | Rückreise

Update 25.02.2021:
Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne angepasst. Die Regeln für die Quarantäne bei der Einreise aus dem Ausland werden verschärft:


Wer aus einem Hochinzidenzgebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 einreist, kann sich künftig nicht mehr durch einen Corona-Test von der Quarantäne befreien lassen. Wer aus einem Gebiet mit Virusvarianten einreist, wie etwa Großbritannien, muss ebenfalls 14 Tage lang in Quarantäne verbleiben. Ein "Freitesten" ist auch hier nicht mehr möglich. Bislang waren von einer Infektion Genesene für sechs Monate von der Quarantänepflicht befreit. Da die Virusmutanten jedoch eine neue Variante darstellen, wird diese Befreiung auf drei Monate reduziert.


Update 23.02.2021:
Die Landkreise Lörrach, Waldshut, Konstanz und Schwarzwald-Baar
bereiten sich auf mögliche Hochinzidenzgebiete in den Nachbarländern vor. Deshalb hat der Landkreis Lörrach eine Allgemeinverfügung erlassen, die die strengeren Vorschriften der aktuellen Corona-Einreiseverordnung des Bundes auf das Alltags- und Berufsleben der Grenzregion anpasst.

Grenzpendler mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, die sich mindestens zweimal wöchentlich zum Arbeiten, zum Studium oder zur Ausbildungsstätte in ein Hochinzidenzgebiet begeben, müssen dann zweimal je betreffender Kalenderwoche bei Grenzübertritt nach Deutschland einen negativen Corona-Test nachweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Reist man innerhalb einer Kalenderwoche ausschließlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein, genügt ein einzelner negativer Testnachweis. Wird an der Grenze kein negativer Test vorgelegt, muss die Testung unmittelbar nach Einreise erfolgen. Dasselbe gilt für den Besuch von Verwandten ersten Grades, wie Ehegatten, Lebenspartner oder Kinder.

Für Grenzgänger aus Risikogebieten, die zu den genannten Zwecken in das Land Baden-Württemberg einreisen und regelmäßig an ihren Wohnsitz zurückkehren, gelten dieselben Regelungen. 

Aufgrund der aktuellen Infektionslage ist damit zu rechnen, dass Nachbarländer des Landes Baden-Württemberg zu Hochinzidenzgebieten erklärt werden können. Das Land Baden-Württemberg hat für den Fall der Ausweisung eines Hochinzidenzgebiets festgelegt, dass die Kosten der dadurch erforderlich werdenden und in Baden-Württemberg durchgeführten Tests vom Land getragen werden. Hierfür soll die bestehende Testinfrastruktur, beispielsweise beim persönlichen Hausarzt oder bei den Stellen der Kassenärztlichen Vereinigung, genutzt werden. Zeitnah sollen diese Testungen auch vermehrt in grenznahen Apotheken angeboten werden; hierzu laufen Abstimmungen zwischen der Landesapothekerkammer, dem Landesapothekerverband und dem Sozialministerium.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamts Lörrach finden Sie im Detail in der rechten Spalte oder unter: www.loerrach-landkreis.de/bekanntmachungen

Update 03.02.2021:
Für den Fall der Einstufung von Nachbarländern als Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet übernimmt das Land künftig die Kosten für Tests von Grenzpendlern.


Bezahlt werden die Tests für Personen, die in Baden-Württemberg wohnen und eine Arbeitsstelle im Ausland aufsuchen beziehungsweise für Personen, die zwar im Ausland wohnen aber in Baden-Württemberg arbeiten. Auch Pendler zu Studien- oder Ausbildungszwecken sind umfasst. Die entsprechende Kabinettsvorlage wurde am Mittwoch, 3. Februar, verabschiedet. Mehr dazu unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kostenuebernahme-fuer-tests-von-grenzpendlern-aus-hochinzidenzgebieten/

Update 30.01.2021:
Die Bundesregierung hat eine Einreisesperre für sieben Länder beschlossen, in denen sich Corona-Mutationen ausgebreitet haben.


Betroffen sind die EU-Länder Irland und Portugal sowie Großbritannien, Südafrika und Brasilien und die kleinen afrikanischen Staaten Lesotho und Eswatini. Das Kabinett beschloss für diese Staaten ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis vorerst zum 17. Februar.

Die Maßnahmen sollen die Ausbreitung der in diesen Ländern verbreiteten Coronavirus-Mutationen verhindern helfen. Für Deutsche oder in Deutschland lebende Ausländer sowie in wenigen Sonderfällen gibt es Ausnahmen von der Regelung.

Update 30.01.2021: Einreise nach Frankreich
Frankreich hat seine Einreiseregeln zum 31. Januar noch einmal verschärft: Jetzt gilt auch für Reisen auf dem Landweg die Pflicht, einen negativen PCR-Test vorzulegen.

Ausnahmen gibt es in den Grenzregionen. All diejenigen, die in Frankreich wohnen und in Deutschland arbeiten, oder umgekehrt, müssen beim Grenzübertritt nach Frankreich keinen negativen PCR-Test vorlegen. Zudem sieht das Dekret der französischen Regierung weitere Ausnahmen vor: Wer sich maximal 24 Stunden in Frankreich aufhält und sich im Umkreis von 30 Kilometern von seinem Wohnort bewegt, darf ebenfalls ohne negativen PCR-Test einreisen. Gleiches gilt für diejenigen, die Waren nach Frankreich transportieren und für Menschen, die dringende berufliche Angelegenheiten in Frankreich zu erledigen haben.

Allerdings müssen Alle, die unter diese Ausnahmeregelungen fallen, mit einem Dokument, etwa einer Arbeitgeberbescheinigung, nachweisen, dass sie von der PCR-Test-Pflicht ausgenommen sind. Dazu müssen sie zusätzlich eine sogenannte "déclaration sur l'honneur" mit sich führen, die auf der Seite des französischen Innenministeriums heruntergeladen werden kann.

17.01.2021:
Da die Bundesregierung bundesweit strengere Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten festgelegt hat, hat das Land Baden-Württemberg seine Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne auf dieser Grundlage
angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 18. Januar.

Die Anmelde-, Test- und Quarantänepflichten gelten für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Der Test darf dabei höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Grundsätzlich reicht ein Point of Care-Antigen-Schnelltest aus. Der Nachweis über den Negativtest ist zehn Tage lang aufzuheben und auf Anforderung der zuständigen Behörde vorzulegen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Unterschieden werden künftig drei Arten von Risikogebieten im Ausland: Neben den bekannten Risikogebieten wurden Gebiete definiert, von denen aufgrund besonders hoher Inzidenzen (Hochinzidenzgebiet) oder der Verbreitung von Mutationen des Virus (Virusvarianten-Gebiet) ein besonderes Risiko besteht.

Im Einzelnen gilt Folgendes:


Einreise aus bekanntem Risikogebiet:
  • Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung. Nur wenige Ausnahmen (z. B. Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung aus Grenzregionen einreisen).
  • Pflicht, bis spätestens 48 Stunden nach der Einreise im Besitz eines Negativtests zu sein. Daher kann der Test auch kurz nach Einreise nachgeholt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind nur bestimmte Personengruppen, zum Beispiel:
    • Durchreisende
    • Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung aus Grenzregionen einreisen
    • Grenzpendler und Grenzgänger
    • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportieren
    • Personen, die für weniger als 72 Stunden zum Besuch eines Verwandten ersten Grades oder des Partners einreisen
  • Grundsätzlich Quarantänepflicht. Allerdings mit den bislang schon geltenden Ausnahmetatbeständen, die insbesondere für die oben genannten Gruppen gelten.

Einreise aus Hochinzidenzgebiet:
  • Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung. Nur wenige Ausnahmen (zum Beispiel Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung aus Grenzregionen einreisen).
  • Negativtest ist bei Einreise mitzuführen. Ausnahmen von der Testpflicht nur in wenigen Fällen.
  • Grundsätzlich Quarantänepflicht. Es gelten dieselben Ausnahmentatbestände wie für Risikogebiete.

Einreise aus Virusvarianten-Gebiet:
  • Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung ohne Ausnahme.
  • Negativtest ist bei Einreise mitzuführen. Keine Ausnahmen von der Testpflicht.
  • Quarantänepflicht. Nur sehr wenige Ausnahmen (z. B. für Grenzpendler und Grenzgänger). Keine Verkürzung der Quarantänedauer möglich.

Einstufung von Risikogebieten

Einreisende sollten sich vor einem Grenzübertritt auf der Seite des Robert-Koch-Instituts über die tagesaktuelle Einstufung von Risikogebieten informieren:

>>> Einstufung von Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten.

Antworten auf häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne gibt die Webseite der Landesregierung:

>>> FAQ Einreiseverordnung