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Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV)

Die Zweite Verordnung zur Änderung der Coronavirus Einreiseverordnung trat am 23. Dezember 2021 in Kraft. Die Coronavirus-Einreiseverordnung bleibt inhaltlich zu großen Teilen unverändert. Es gibt jedoch einige Änderungen, die im Folgenden aufgelistet werden. Die Geltung der Coronavirus-Einreiseverordnung wurde bis 3. März 2022 verlängert.

Änderungen im Überblick:

  • Die allgemeine 3G-Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland (siehe hierzu weiter unten) gilt nun für alle Personen ab sechs Jahren.
  • Transitpassagiere: Da nun auch der Umstieg an einem Flughafen als Einreise gilt, gelten die Regeln der Einreiseverordnung auch für Personen, die lediglich in einem deutschen Flughafen umsteigen. Dies bedeutet, dass Personen, die lediglich in einem Deutschen Flughafen umsteigen, nunmehr ebenfalls über einen 3G-Nachweis verfügen müssen.
  • Zeitpunkt der Testung: Die einem Testnachweis zugrundeliegende Testung darf zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland maximal 48 Stunden zurückliegen. Wenn die Einreise mittels Beförderer stattfindet und die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) erfolgt ist, darf die Testung zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maximal 48 Stunden zurückliegen.

Testnachweispflicht

  • Generelle Nachweispflicht für alle Reisenden: Reisende ab sechs Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen.
  • Spezielle Nachweispflicht nach Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet:

    1. Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, schon vor der Abreise einen negativen Testnachweis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

    2. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss dem Beförderer ein negativer PCR- Testnachweis vorgelegt werden. Ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.
    Hinweis: Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich

Weitere Infos zur Testnachweispflicht und Ausnahmen davon finden Sie hier: >>> Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne


Anmeldepflicht

Einreisende müssen vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Unter nachfolgendem Link können Sie sich melden und bekommen Ihre Bestätigung als PDF:  >>> www.einreiseanmeldung.de 

Der Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob man eine Bestätigung vorweisen kann. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen.

Weitere Infos zur Anmeldepflicht und Ausnahmen davon finden Sie hier: >>> Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne


Absonderungspflicht

  • Wenn Sie sich in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach der Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit grundsätzlich zehn Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich vierzehn Tage.
  • Beendigung bei Hochrisikogebieten: Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter >>> https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Im Fall der Übermittlung eines Testnachweises darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise  erfolgt sein. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.
  • Beendigung bei Virusvariantengebieten: Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage. Dies gilt auch für Geimpfte.

    Eine vorzeitige Beendigung bei Virusvariantengebieten kommt insbesondere in folgendem Fall in Betracht: Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft, gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für diese Gebietsart.
  • Sonderfall der Beendigung durch Entlistung: Die häusliche Quarantäne endet außerdem automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr unter www.rki.de/risikogebiete gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Weitere Infos zur Absonderungspflicht und Ausnahmen davon finden Sie hier: >>> Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne

Beförderungsverbot

Neben den geltenden Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung gefährlicher Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvariantengebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten. Weitere Infos zum Beförderungsverbot und Ausnahmen davon finden Sie in den FAQ zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne.


Grenzregion

In Zusammenarbeit der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass, der Region Grand Est, dem Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV) und dem INFOBEST Netzwerk entstand ein neues interaktives COVID-Einreisetool. Dieses soll den Besuch im Nachbarland vereinfachen und ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern, mit wenigen Klicks die tagesaktuellen Regeln für die Ein- und Ausreise zu erhalten.

>>> Bitte klicken Sie hier, um zum Online-Einreisetool zu gelangen.

Einreise nach Frankreich

Achtung: Mit Wirkung vom 19. Dezember ist Frankreich, einschließlich des Überseegebiets La Réunion, als Hochrisikogebiet eingestuft.

Alle Informationen hinsichtlich einer Reise nach Frankreich finden Sie auch unter:

>>> Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz

Einreise in die Schweiz

Achtung: Mit Wirkung vom 5. Dezember ist die Schweiz als Hochrisikogebiet eingestuft. Informationen zu den neuen Einreiseregeln finden Sie >>>hier.

Grenzgänger:innen und Personen, die aus Grenzregionen in die Schweiz einreisen, sind von der geltenden Testpflicht und von der Erfassung der Kontaktdaten ausgenommen.

Fragen zur Einreise in die Schweiz beantwortet auch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG unter:

>>> Einreise in die Schweiz

Zudem können Sie über die Seite "Travelcheck" prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen Sie in die Schweiz einreisen dürfen:

>>> Zur Travelcheck-Seite

Antworten auf häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne gibt die Webseite der Landesregierung:

>>> FAQ Einreiseverordnung