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Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV)

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Testnachweispflicht nach Einreise sowie das Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten.


1. Anmeldepflicht

Einreisende müssen vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn sie sich innerhalb der zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Unter nachfolgendem Link können Sie sich melden und bekommen Ihre Bestätigung als PDF:  >>> www.einreiseanmeldung.de 

Der Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob man eine Bestätigung vorweisen kann. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen.

Weitere Infos zur Anmeldepflicht und Ausnahmen davon finden Sie hier: >>> Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne


2. Absonderungspflicht

  • Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit 14 Tage.
  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!
  • Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter >>> https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.
  • Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 30. Juni 2021.

Weitere Infos zur Absonderungspflicht und Ausnahmen davon finden Sie hier: >>> Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne


3. Testnachweispflicht

  • Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet müssen Sie außerdem bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises von Ihnen bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.
  • Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Informationen zu anerkannten Tests finden Sie hier: >>> https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Weitere Infos zur Testnachweispflicht und Ausnahmen davon finden Sie hier: >>> Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne


4. Beförderungsverbot

Neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten.


➡️ Information für Geimpfte und Genesene:

Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet. Eine Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie hier: www.rki.de/risikogebiete


Grenzregion

24-Stunden-Regelung

In Baden-Württemberg gilt seit dem 12. Mai die sogenannte 24-Stunden-Regelung wieder ohne Einschränkungen. Eine quarantänefreie Einreise und ein Aufenthalt in einem Risikogebiet (Schweiz) ist ohne Einschränkung möglich. Es besteht keine Quarantänepflicht bei Einreise, die Einreise muss nicht angemeldet werden, es muss kein triftiger Grund vorliegen, es muss kein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet für weniger als 24 Stunden muss ein Negativtest mitgeführt werden.

PCR-Test in Frankreich

Frankreich wurde am 23. Mai vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet zurück gestuft. Die Testpflicht entfällt und es braucht keinen triftigen Grund mehr für die Einreise.

Aber: Wer sich bei seinem Aufenthalt auf der französischen Rheinseite mehr als 30 Kilometer von seinem Wohnort entfernt, benötigt einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Besuche von Verwandten ersten Grades, Ehepartnern oder Lebensgefährten auf der jeweils anderen Rheinseite sind bis zu 72 Stunden möglich, ohne dass eine Test- oder Quarantänepflicht entsteht.

Weitere Informationen zu den Corona-Regelungen in Frankreich finden Sie hier.

Allgemeinverfügung der Landkreise
Lörrach, Waldshut, Konstanz und Schwarzwald-Baar

Die Landkreise Lörrach, Waldshut, Konstanz und Schwarzwald-Baar haben sich auf mögliche Hochinzidenzgebiete in den Nachbarländern vorbereitet und eine Allgemeinverfügung erlassen, die die strengeren Vorschriften der aktuellen Corona-Einreiseverordnung des Bundes auf das Alltags- und Berufsleben der Grenzregion anpasst.

Grenzpendler mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, die sich mindestens zweimal wöchentlich zum Arbeiten, zum Studium oder zur Ausbildungsstätte in ein Hochinzidenzgebiet begeben, müssen dann zweimal je betreffender Kalenderwoche bei Grenzübertritt nach Deutschland einen negativen Corona-Test nachweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Reist man innerhalb einer Kalenderwoche ausschließlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein, genügt ein einzelner negativer Testnachweis. Wird an der Grenze kein negativer Test vorgelegt, muss die Testung unmittelbar nach Einreise erfolgen. Dasselbe gilt für den Besuch von Verwandten ersten Grades, wie Ehegatten, Lebenspartner oder Kinder.

Für Grenzgänger aus Risikogebieten, die zu den genannten Zwecken in das Land Baden-Württemberg einreisen und regelmäßig an ihren Wohnsitz zurückkehren, gelten dieselben Regelungen. 

Die Allgemeinverfügung des Landratsamts Lörrach finden Sie im Detail in der rechten Spalte oder unter: www.loerrach-landkreis.de/bekanntmachungen

Antworten auf häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne gibt die Webseite der Landesregierung:

>>> FAQ Einreiseverordnung