Impressionenen aus Rheinfelden (Baden)

Seine Werke

Leonhard Eder

Leonhard_Eder
Goethestraße 3
79618 Rheinfelden (Baden)
Telefon:
0 76 23 81 69

Lebenslauf

Leonhard Eder geboren 1933 in St. Johann Westungarn / Burgenland. 1946 Ausweisung. Neuansiedlung im Taubertal Unterfranken. Hier im Madonnenländle bekam seine Begabung genügend Anregung sich als Steinmetz und Bildhauer ausbilden zu lassen. Wanderjahre in der Gesellenzeit. Besuch der Meisterschule Freiburg: Meisterprüfung mit Auszeichnung. Danach als Entwerfer und Zeichner in der Steinindustrie tätig. 1959 Heirat und Gründung einer Bildhauerwerkstätte in Rheinfelden.

Leonhard Eder kann auf ein vielseitiges, glücklich machendes Lebenswerk zurückblicken. Der 78-jährige Bildhauer besitzt untrügliches Formgefühl, er begeistert sich jungenhaft für neue Entstehungsprozesse. Nie ist er in seinem Leben bei einem Material stehengeblieben. Nach dem Stein und der Bronze hat er die Eigenschaft von Aluminium entdeckt und große Kirchentüren oder Wandreliefs geschaffen. Eder war immer ein gefragter Künstler, zahlreiche Brunnen, Denk- und Mahnmäler stehen in deutschen Städten. Er hat viele Wettbewerbe gewonnen.

Auf ein großes Auftragswerk hin zu schaffen, fordert Weitblick, Organisation und Nervenanspannung. Wie ein Kind freut er sich dann, wenn er für einen Stein ganz privat Zeit hat. Ihm die Schönheit eines weiblichen Körpers zu entlocken, ist für Leonhard Eder augenzwinkernd reizvoll und erholsam. Mit Genuss erzählt er, wie er in einer Winterklausur Wachs zu Kleiderkörper geformt hat. Die Bronzeabgüsse dieser eleganten, koketten, freizügigen Skulpturen sind Unikate. Eder ist auch ein geschickter Zeichner. Mit sicherem Strich kann er die Besonderheit einer Situation einfangen, sie hinterfragen, verständlich und plastisch verdeutlichen.

Leonhard Eder war Mitbegründer der Freien Gruppe Hochrhein und des Kunstvereins Hochrhein. Er war in vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. 

Hauptwerke von Leonhard Eder

In Rheinfelden:
Die Stadtsäule, Narrenbrunnen, fünfteilige Evolution am Rhein.
Mamorpfeiler "Hände" im Kreiskrankenhaus. In der St. Josefskirche, der Nollinger Pfarrkirche, der Degerfelder Kapelle, sowie in der Hertener Pfarrkirche und Eichsler Kirche gestaltete er die Chorräume. Für die Karsauer St. Michael Kirche schuf Eder das Portal, das Chorkreuz, Altar und Ambo etc.
Ein Euthanasie Denkmal gestaltete er für das St. Josefshaus in Herten.

Werke in der näheren Umgebung:
Für die Pfarrkirche in Wehr erarbeitete er die Chorraumgestaltung, den Rathausbrunnen "Walter von Klingen". In Bad Säckingen findet man den Narrenbrunnen, den Münsterplatzbrunnen, den Rathausbrunnen und den Trink- und Spielbrunnen. In der Kirche Heiliges Kreuz das Chorkreuz und der Kreuzweg in Bronze. In der Kuranlage steht die Skulptur "Gymnastik".

In Waldshut präsentiert sich der Brunnen "Handwerk-Handel-Gewerbe". Für die Kirche in Birndorf entstand das Portal und die Chorraumgestaltung, ebenso die Chorraumgestaltung von Berau. In Lörrach steht der "Vier Lebenszeiten Brunnen", im Landratsamt die Skulptur "Adam und Eva".

In Schopfheim die Friedenssäule und der Margkräflerin Brunnen. In St. Bernhard die Chorraumgestaltung. In Schopfheim-Fahrnau das Portal der Aussegnungshalle und das Wandrelief "der Totentanz". Für Sankt Josef in Hausen im Wiesental gestaltete Eder den Chorraum. Für Schönau den Eingemeindebrunnen. In Todtnau findet man den Narrenbrunnen und die Marienstele.

Im Markgräflerland stehen folgende Objekte: In Müllheim der Verkehrsbrunnen und die Skulpturengruppe der "Saubaschi". In Bellingen der Rathausbrunnen und die Verenenstele, in Augen ein Mahnmal.

Weitere Hauptwerke in Konstanz, Insel Reichenau, Villingen, Unterkirnach, St. Blasien, Gamerdingen, Offenburg, Wertheim, Lauda, Mannheim, Rauenberg, Offenbach, Mainz, in Dörpen und Holte Lastrup / Emsland.
In Frauenkirchen (Österreich) ein Mahnmal und in der Katholischen Pfarrkirche in Fécamp (Frankreich) ein Alukreuz.


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