Nordschwaben

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Zeitreise

  • Blick auf Nordschwaben um 1900
    Ansicht auf Nordschwaben um 1900

    Ansichtskarte von Nordschwaben um 1913
    Gemalte Ansichtskarte von Nordschwaben um 1913

Geschichte von Nordschwaben

Das Dorf Nordschwaben liegt etwa auf der Mitte des Dinkelberges und wenig südlich von dessen höchster Erhebung, der „Hohen Flum“. Der Friedhof mit der Mauritiuskapelle befindet sich etwa 450 Meter südöstlich des Dorfes.

Der Ort wird 1267 erstmals als „Nortswaben“ erwähnt und besaß damals schon einen eigenen Ortsadel, die Edelknechte von Nordschwaben. Dieser Ortsadel, Vasallen der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg, besaß jedoch nicht die Dorfherrschaft, denn Nordschwaben gehörte schon damals zur Grafschaft Rheinfelden und kam mit dieser im Jahr 1449 unter habsburgisch-österreichische Herrschaft. Aufgrund seiner Lage blieb es im Gegensatz zu den anderen vorderösterreichischen Dinkelbergorten von den meisten kriegerischen Auseinandersetzungen verschont.

Nordschwaben gehörte ursprünglich als Filiale zur Pfarrei Höllstein und wurde dann im Spätmittelalter der Pfarrei Minseln zugeordnet. In der Nähe des Dorfes, das heute noch stark landwirtschaftlich geprägt ist, befinden sich zahlreiche Dolinen, von denen besonders das so genannte „Teufelsloch“ bekannt ist.


Nordschwaben feiert in diesem Jahr sein 750-jähriges Bestehen.

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