Karsau

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Zeitreise

  • Gemalte Ansichtskarte von Beuggen aus dem Jahre 1906
    Ansichtskarte auf Beuggen aus dem Jahre 1906

    Gemalte Ansichtskarte des Schulhauses sowie des Rathauses in Karsau
    Ansichtskarte vom Schulhaus und Rathaus

Geschichte von Karsau

Karsau bildete mit Riedmatt und Beuggen einst ein geschlossenes Territorium der 1246 gegründeten Deutschordenskommende Beuggen. Beuggen wird erstmals 1218 als „Bugheim“ erwähnt, und im Jahr 1269 folgen die urkundlichen Nennungen von Karsau als „Karlesouwe“ und von Riedmatt als „zu Rietmatten“.

Karsau selbst liegt am südlichen Hang des Dinkelberges. Riedmatt dagegen in einer zum Rhein hin verlaufenden Talmulde. Westlich davon schließt sich Beuggen mit seiner Mitte des 13. Jahrhunderts erbauten, mächtigen Burganlage des Deutschordenschlosses an. Die Grundherren hatten die Grund- und Leibherrschaft, die niedere und seit 1739 auch die hohe Gerichtsbarkeit über die Untertanen. Der Komtur Beuggens war Mitglied des Prälatenstandes in Vorderösterreich.

Ansichtskarte von Karsau
Karsauer Ansichtskarte um 1915

Im Jahr 1806 kam die Deutschordenskommende in den Besitz des Großherzogs von Baden. Die Schlossanlage wurde im Lauf der Jahrhunderte verschiedentlich genutzt und wechselte auch mehrmals den Besitzer. Seit 1954 gehört sie der evangelischen Landeskirche und wird als Tagungsstätte genutzt.

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