Luftaufnahme von Herten

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  • Luftaufnahme des Ortsteils Herten um 1940
    Luftaufnahme des Ortsteils Herten um 1940

    St. Josefskirche, Herten um 1950
    St. Josefskirche, Herten um 1950

Geschichte von Herten

Der Ort wird 807 als Harta und Hertum erstmals schriftlich erwähnt, doch auf der Gemarkung siedelten schon die Römer, wie durch zahlreiche Funde belegt werden konnte. Zudem wurde bei der Gemarkungsgrenze zu Wyhlen ein alemannischer Friedhof entdeckt, der zu den bedeutendsten Fundorten Badens zählt.

Herten gehörte vermutlich bereits im 11. Jahrhundert zur Grafschaft Burg Hertenberg, Blick auf die Südburg Rheinfelden, mit der es dann 1494 unter österreichische Herrschaft kam.
Zusammen mit der Au bei der Burg Rheinfelden war der Dinghof von Herten Gerichtsstätte der vorderösterreichischen Herrschaft Rheinfelden, deren rechtsrheinischer Teil 1806 an Baden fiel.

1261 ist dann von der Burg Hertin bei Basel die Rede. Unter dem Namen von Herten treten Kiburger, Thurgauer und Reichenauer Ministerialengeschlechter auf. Auf der Gemarkung liegt die Burgruine Hertenberg auf einem Geländesporn.

Herten, das auf der Niederterrasse des Hochrheins am Fuße des Dinkelbergs liegt, entwickelte sich im 20. Jahrhundert immer mehr vom Bauerndorf zur Wohngemeinde.

Ansichtskarte vom Sankt Josefshaus Herten um 1900
Ansichtskarte vom Sankt Josefshaus Herten um 1900

Nennenswert ist auch das 1879 gegründete Sankt Josefshaus. Die Einrichtung versteht sich als Dienstleister für behinderte Menschen. Neben dem Betrieb eines Pflegeheim für behinderte Menschen, fungiert das Sankt Josefshaus auch als wichtiger Arbeitgeber in Rheinfelden (Baden). In der zugehörigen Behindertenwerkstatt arbeiten derzeit 390 behinderte Menschen. Die angegliederte Karl-Rolfus-Schule unterrichtet behinderte Kinder und Jugendliche.

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