Degerfelden, Am Dorfbach

Weitere Informationen zum Ortsteil Degerfelden

Zeitreise

  • Ansichtskarte von Degerfelden (1900)
    Historische Ansichtskarte um 1900

    Gasthof Adler in Degerfelden, Aufnahme um 1920
    Aufnahme um 1920

Geschichte von Degerfelden

Als Träger des Ortsnamens erscheint erstmals in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts Luitoldus de Tegervelt.

Der Ort wird schon 1283, allerdings in unsicherer Identifizierung, erwähnt.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts häufen sich dann die Nennungen. Jedoch weisen Funde aus der Jungsteinzeit auf eine wesentlich frühere Besiedlung hin.

Degerfelden_Gasthaus_zum_Lamm Der zum Ort gehörende Hagenbacher Hof geht auf eine wüst gewordene Siedlung um 800 zurück.

1926 entdeckte man im Gewann Schlosshalde oberhalb des Ortes eine kleine Burganlage (Fliehburg), die nach Schätzungen im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Der Adler im Wappen des Dorfs erinnert daran, dass Degerfelden bis 1806 zur Herrschaft Rheinfelden gehörte und deren Geschicke teilte.

Der Ort liegt auf der Schotterterrasse der Rheinebene am Eingang eines kleinen Dinkelbergtals. Die Häuser stehen entlang der Straße und des Baches sowie am Hangfuß des Waidbachtals. Das Gebiet war für den Bau von Mühlen geeignet, die in der heutigen Zeit allerdings still gelegt wurden. Die erste Mühle findet schon im Jahr 1370 Erwähnung.

1810 wurde die Gemarkung erweitert, als der „Gelkemer Bann“ der abgegangenen Siedlung „Geitlikon“ zwischen Eichsel und Degerfelden aufgeteilt wurde.

Kirchlich gehörte die Gemeinde schon von früh an zur Pfarrei Herten, das Patronatsrecht übte früher die Komturei Beuggen aus.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK